Vergleiche rauben uns den Frieden | Folge 6
Shownotes
Vergleiche rauben uns den Frieden
Warum vergleichen wir uns so oft mit anderen – obwohl wir uns ehrlich über ihren Erfolg freuen?
Vielleicht liegt der Vergleich gar nicht im Neid.
Vielleicht beginnt er genau in dem Moment, in dem wir den Erfolg eines anderen sehen und uns fragen:
„Warum bin ich selbst eigentlich noch nicht dort?“
In dieser Folge von Hinter dem Schleier sprechen wir darüber,
✨ warum Vergleiche oft ganz unbewusst entstehen, ✨ weshalb Bewunderung etwas Wunderschönes sein kann, ✨ warum wir meist nur das Ergebnis sehen – aber nicht den Weg dorthin, ✨ und wie wir lernen können, unseren eigenen Weg wieder mit mehr Vertrauen und Wertschätzung zu gehen.
Außerdem erwarten dich:
- Vier alltagstaugliche Werkzeuge für mehr inneren Frieden
- Eine geführte Meditation, die dich liebevoll zurück zu deinem eigenen Weg begleitet
- Ein Manifest, das dich daran erinnern möchte, dass dein Weg genauso wertvoll ist wie der jedes anderen.
„Du darfst andere bewundern. Aber verliere dabei niemals den Respekt vor deinem eigenen Weg.“
Ich wünsche dir von Herzen, dass dich diese Folge daran erinnert, deinen Blick immer wieder liebevoll zu dir selbst zurückzuführen. Denn vielleicht entsteht wahrer Frieden genau dort, wo wir aufhören, unser Leben mit dem sichtbaren Ausschnitt eines anderen zu vergleichen.
Alles Liebe
Lydia Maria
Hinter dem Schleier – Fragen. Gedanken. Bewusstsein.
Transkript anzeigen
00:00:17: Hallo und schön, dass du da bist.
00:00:19: Ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam die nächste Reise hinter den Schleier antreten.
00:00:25: Falls du heute zum ersten Mal dabei bist – herzlich willkommen!
00:00:29: In diesem Podcast geht es nicht um fertige Antworten oder um Patentrezepte.
00:00:35: Ich teile hier einfach meine Gedanken, Fragen und Erfahrungen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und natürlich auch die, die mir vor allem weitergebracht haben.
00:00:44: Denn ich glaube dass oft schon ein einziger, neuer Gedanke genügt um irgendetwas in uns zu verändern.
00:00:52: Und vielleicht begleite dich heute genau so ein Gedankel?
00:00:57: In den letzten Folgen haben wir gemeinsam Hinterglaubenssätze geschaut darüber gesprochen warum wir glauben alles kontrollieren zu müssen Warum wir auch Masken tragen und wie selbstannahme wirklich entstehen kann.
00:01:11: Heute möchte ich mit dir über etwas sprechen das uns wahrscheinlich allen immer wieder mal begegnet Und das oft ohne dass wir es überhaupt bemerken.
00:01:21: Das Vergleichen.
00:01:24: Vielleicht denkst du jetzt gerade, ich vergleich mich eigentlich gar nicht mit anderen und weißt du was?
00:01:30: Das hätte ich wahrscheinlich früher ganz genauso über mich gesagt aber je genauer ich hingeschaut habe desto öfter hab' ich gemerkt wie Subtil-Vergleiche eigentlich sein können.
00:01:41: sie beginnen oft gar nicht.
00:01:46: Zum Beispiel, warum bin ich noch nicht so erfolgreich oder noch nicht zu weit wie jemand anderes?
00:01:53: Warum schaffe ich das nicht auch?
00:01:55: Warum wirkt er oder sie so gelassen?
00:01:57: Oder warum wächst sein oder ihr Unternehmen schneller?
00:02:02: und plötzlich merken wir vergleichen ist oft viel leiser als wir glauben.
00:02:08: Also warum vergleiche wir uns ständig mit anderen?
00:02:11: Warum reicht plötzlich nicht mehr das was gestern vielleicht noch vollkommen in Ordnung war?
00:02:17: Und warum verlieren wir dabei so oft den Blick für unseren ganz eigenen, ganz individuellen Weg?
00:02:24: Genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
00:02:27: Natürlich habe auch wieder ein paar Impulse für dich für deinen Alltag und vielleicht ist der eine oder andere dabei, den du für dich mitnehmen kannst!
00:02:36: Am Ende dieser Folge lade ich dich zu einer kleinen Meditation ein – einer die dich daran erinnern möchte wie einzigartig dein Weg ist mit niemandem vergleichen musst.
00:02:49: Also, lass uns gemeinsam hinter den nächsten Schleier schauen!
00:02:55: Wenn wir über Vergleiche sprechen dann denken viele Menschen automatisch an Neid oder Missgunst daran anderen etwas nicht zu gönnen.
00:03:05: aber darum soll es heute auf keinen Fall gehen denn wenn ich auf mein eigenes Leben blicke Dann freue ich mich über Menschen die erfolgreich sind.
00:03:14: Ich bewundere sie wenn sie etwas Großes aufgebaut oder erschaffen haben und ich habe Respekt vor ihrer Leistung, für ihre Disziplin auch ihr Mut.
00:03:24: Ich gönne Ihnen den Erfolg von Herzen aber trotzdem kann gleichzeitig ein ganz leiser Gedanke auftauchen.
00:03:34: Warum bin ich noch nicht dort?
00:03:36: Warum gelingt mir das noch nicht genauso?
00:03:41: Oder warum bin ich nicht schon
00:03:42: weiter?".
00:03:44: Und genau das hat mich nachdenklich gemacht!
00:03:47: Denn in diesem Moment nehme ich dem anderen gar nichts weg, aber ich nehme unbewusst etwas von mir selbst.
00:03:56: Ich stelle den Anderen auf ein Podest und mich selbst ein Stück
00:04:01: darunter.".
00:04:03: Und genau das ist ein Vergleich – nicht aus Nei, sondern aus einer ja stillen Abwertung meines eigenen Weges!
00:04:13: Und wenn ich ehrlich bin, kenne ich das Vergleichen ganz gut.
00:04:16: Das Interessante ist es hatte bei mir wie gesagt nie mit Neid oder Misskunst zu tun – ganz im Gegenteil!
00:04:22: Es war eher dieses Wow was der auf eine Leistung erbracht hat und einfach tiefer Respekt auch davor.
00:04:29: Aber manchmal meldet sich da gleichzeitig eine zweite sehr leise Stimme die dann fragt… oder die nicht fragt warum hat dieser Mensch Erfolg?
00:04:39: Sondern eher Warum bin ich selbst noch nicht
00:04:42: dort?".
00:04:43: Zum Beispiel beim Veröffentlichen meiner Kinderbücher.
00:04:47: Dann sah ich, dass ein anderes Buch plötzlich zum Bestseller wurde und ich habe mich wirklich für den Autor oder die Autorin gefreut.
00:04:56: aber gleichzeitig war da dieser kleine Gedanke, wann wird wohl mein Buch dort einmal stehen?
00:05:02: Oder wenn ich auf YouTube schaue unter andere Kanäle ansiehe, die hunderttausende oder sogar Millionen Menschen erreichen Dann kommt diese leise Stimme, die dann sagt, warum wächst eigentlich mein Kanal langsamer?
00:05:16: Man kommt vielleicht auch mal der Moment.
00:05:20: Und da muss ich ehrlicherweise ab und zu schmunzeln denn ja vermutlich arbeitet dieser Mensch einfach seit zehn Jahren jeden Tag intensiv auf seinem Kanal während ich zwischendurch rekyseminare Leite Fernsehsendungen produziere Bücher schreibe Und wirklich wahnsinnig gern Zeit auch mit meiner Familie verbringen und gerne auch mit dem Hund mal spazieren gehen.
00:05:41: Also völlig logisch, dass ein anderer Kanal deutlich schneller wachsen kann!
00:05:47: Genau in diesem Moment ist mir dann auch etwas bewusst... Ich vergleiche oft zwei Ergebnisse ohne die Geschichten dahinter zu kennen.
00:06:06: oder die Prioritäten.
00:06:08: Und plötzlich wird aus einer Bewunderung eigentlich ein unfairer Vergleich, nicht weil ich dem anderen etwas nicht gönne sondern weil ich für einen Moment vergesse meinen eigenen Weg wertzuschätzen.
00:06:23: Ja und auch heute passiert mir das manchmal noch.
00:06:25: Ich glaube wir alle vergleichen uns ab und zu.
00:06:29: Der Unterschied ist nur Heute glaub' ich diesen Gedanken nicht mehr sofort!
00:06:33: Ich halte dann kurz inne und frage mich Bin ich eigentlich noch auf meinem eigenen Weg unterwegs?
00:06:39: Oder schaue ich schon wieder auf den Weg eines anderen.
00:06:42: Und fast jedes Mal passiert dann etwas sehr Schönes, denn in dem Moment wo ich meinen Blick wieder zurück auf meinen eigenen Weg richte, da kehrt auch wieder der Frieden zurück.
00:06:59: Wie gesagt vermutlich vergleichen wir uns alle ab und zu mal mehr, mal weniger.
00:07:05: Ich glaube das ist erst einmal völlig menschlich!
00:07:08: Denn unser Gehirn vergleicht ständig Nicht um uns zu ärgern, sondern damit wir uns sicher fühlen.
00:07:14: Um uns zu orientieren.
00:07:17: Denn schon als Kinder beobachten wir ja andere Menschen.
00:07:20: Wir schauen wie machen das die Großen?
00:07:23: Wie verhalten sich die anderen?
00:07:26: Was wird gelobt was wird kritisiert und was scheint richtig zu sein was falsch?
00:07:31: Und genau dadurch lernen wir auch.
00:07:34: vergleichen ist also ursprünglich eigentlich gar nichts Schlechtes.
00:07:38: es hilft uns die Welt besser zu verstehen, zu lernen auch uns weiterzuentwickeln.
00:07:46: Das Problem beginnt erst dort wo aus Orientierung Bewertung wird.
00:07:51: Wo wir nicht mehr denken oh das finde ich inspirierend.
00:07:55: sondern warum bin ich nicht so?
00:07:58: oder mit mir stimmt etwas nicht und genau dort verändert sich etwas.
00:08:04: der Blick geht dann nicht mehr neugierig nach außen sondern eher urteilend nach innen Und plötzlich wird aus einem ganz natürlichen Vergleich ein Urteil über unseren eigenen Wert.
00:08:23: Vielleicht kennst du solche Gedanken, ich müsste schon weiter sein.
00:08:27: Alle anderen bekommen das besser hin.
00:08:30: Warum schaffe ich das nicht?
00:08:33: Und irgendwann glauben wir unser Wert würde davon abhängen wie wir im Vergleich zu anderen abschneiden.
00:08:40: aber vielleicht liegt genau hier dieser eigentliche Erdturm denn Wir Menschen sind keine Ranglisten.
00:08:47: Wir sind keine Schulnoten, kein Wettbewerb oder Wettrennern.
00:08:53: Jeder Mensch bringt eine andere Geschichte mit.
00:08:56: Andere Erfahrungen, andere Talente auch andere Herausforderungen und andere Träume.
00:09:02: Und deshalb können wir unser Leben eigentlich überhaupt nicht fair mit dem eines anderen vergleichen.
00:09:08: Es wäre ungefähr so als würden wir einen Apfelbaum fragen warum er keine Kirschen trägt oder eine Rose dafür kritisieren, dass sie keine Sonnenblume ist.
00:09:16: Das wäre beides völlig absurd.
00:09:18: und trotzdem tun wir genau das mit uns selbst teilweise fast täglich!
00:09:27: Und ich glaube, wenn wir uns vergleichen, fast alle den selben Fehler machen und dieser Fehler ist so selbstverständlich geworden, dass wir ihn kaum noch bemerken.
00:09:40: Wir vergleiche unser Innenleben Mit dem Außenleben anderer Menschen.
00:09:47: Wir kennen unsere eigenen Zweifel, unserer eigenen Ängste und Unsicherheiten.
00:09:52: Unsere schlaflosen Nächte, unsere Fehler, Rückschläge – unsere Gedanken die niemand außer uns kennt!
00:10:01: Von dem anderen Menschen sehen wir dagegen nur wie einen kleinen Ausschnitt das Lächeln den Erfolg, den schönen Urlaub, die glückliche Beziehung oder die Beförderung, oder die ausverkaufte Veranstaltung, aber wir sehen nie die Jahre davor.
00:10:23: Nicht die Rückschläge seiner oder ihre schlaflosen Nächte nicht die Absagen Selbstzweifel oder die Angst aufzugeben.
00:10:36: und genau deshalb sind Vergleiche von Anfang an unfair.
00:10:40: Wir vergleichen eine Geschichte die wir inundauswendig kennen mit einer Geschichte von der wie vielleicht nur Die Titelseite gesehen haben und manchmal frage ich mich dann, wie oft wäre unser Leben wohl leichter wenn wir aufhören würden die Höhepunkte anderer mit unseren schwierigsten Momenten zu vergleichen?
00:11:06: Denn vielleicht sieht das Leben dieses Menschen hinter den Kulissen ganz anders aus als wir uns das vorstellen.
00:11:14: Und vielleicht sitzt dort auch gerade jemand und denkt warum bin ich eigentlich noch nicht dort wo Eher oder sie schon ist.
00:11:22: Das Verrückte ist nämlich, der Vergleich hört selten auf!
00:11:27: Der Mensch mit tausend Followern vergleicht sich mit den Menschen, die hunderttausend hat.
00:11:32: Der mit hundert Tausend schaut auf den mit einer Million und er findet wahrscheinlich auch wieder jemanden, der scheinbar noch erfolgreicher ist.
00:11:41: Unser Verstand findet fast immer jemandem, mit dem wir uns vergleichen können.
00:11:46: Deshalb Endet der Vergleich nicht automatisch, wenn wir mehr erreichen.
00:11:52: Erendet erst, wenn Wir aufhören unseren Wert davon abhängig zu machen.
00:12:00: Vergleichen kostet uns oft vielmehr als wir auf den ersten Blick glauben.
00:12:06: Denn jedes Mal, wenn unser Blick nur noch auf das Leben von anderen gerichtet ist, verliern wir dem Blick fürs eigene!
00:12:15: Wir sehen also nur noch was fehlt und nicht mehr das, was längst da ist – wir gehen in den Mangel Und damit verschwindet auch etwas sehr Wertvolles, nämlich unsere Freude und unsere Dankbarkeit.
00:12:31: Auch unser Stolz auf das was wir bereits geschafft haben!
00:12:34: Vielleicht kennst du das?
00:12:36: Du erreichst ein Ziel auf das du lange hingearbeitet hast und für einen kurzen Moment freust du dich aber kaum schaust du nach links oder rechts ist da plötzlich jemand der scheinbar schon viel weiter ist gar nicht mehr so besonders an.
00:12:57: Nicht weil er kleiner geworden ist, sondern weil der Blick sich verändert hat.
00:13:03: Vergleichen raubt uns oft den Zauber des eigenen Weges und das Vergleich nimmt uns auch den Mut los zu gehen weiterzugehen.
00:13:15: Denn wenn wir glauben dass andere ohnehin besser sind dann fragen wir uns irgendwann warum soll ich überhaupt noch anfangen?
00:13:23: Es nimmt uns ja jede Form von Kreativität Denn statt unsere eigene Stimme zu finden, versuchen wir plötzlich so zu werden wie jemand anderes.
00:13:32: Und manchmal nimmt uns das eben auch die Freude, denn egal wie weit wir kommen es wird immer jemanden geben der schneller ist reicher ist bekannter ist erfolgreicher ist schöner ist glücklicher und so weiter.
00:13:45: wenn unser Glück davon abhängt besser zu sein als andere werden wir wahrscheinlich nie wirklich ankommen.
00:13:52: Denn unser Verstand findet fast immer jemandem mit dem wir uns vergleichen können.
00:13:57: Und vielleicht sind genau das die größten versteckten Kosten des Vergleichens.
00:14:01: Wir verpassen unser eigenes Leben, weil wir die ganze Zeit damit beschäftigt sind auf das Leben anderer zu schauen.
00:14:11: Dabei wartet unser eigener Weg schon längst darauf gegangen zu werden.
00:14:16: Irgendwann wurde mir dann bewusst – vielleicht gibt es ja gar keinen Menschen in dieser Welt mit dem ich mich ernsthaft vergleichen kann.
00:14:24: und das nicht, weil besser bin als er oder sie, aber auch nicht weil ich schlechter bin.
00:14:29: Sondern... Weil einfach niemand meinen Weg gegangen ist!
00:14:34: Niemand hat genau meine Erfahrungen gemacht.
00:14:38: Niemand trägt dieselben Stärken, dieselbe Verletzungen, dieselben Träume ... oder dieselben Herausforderungen.
00:14:46: Jeder Mensch bringt etwas Einzigartiges mit in diese Welt und vielleicht liegt genau darin unsere Aufgabe?
00:14:55: Nicht daran so zu werden wie jemand anderes sondern immer mehr der Mensch zu werden, der wir selbst sind.
00:15:05: Und seit dieser Erkenntnis versuche ich mich immer seltener zu fragen warum bin ich noch nicht dort wo dieser Menschen ist?
00:15:12: Ich frage mich viel öfter Bin ich heute ein kleines Stück näher bei mir als gestern?
00:15:22: Lebe ich mein Leben oder Versuche ich unbewusst immer noch das Leben eines anderen zu erreichen?
00:15:30: denn Ja, ich glaube dass wir unseren Frieden nicht am Ende eines Vergleichs finden sondern am Anfang unseres eigenen Weges.
00:15:42: und vielleicht besteht Erfüllung gar nicht darin irgendwann besser zu sein als andere Sondern immer mehr wir selbst zu werden.
00:15:52: Und da beginnt für mich wieder echte Freiheit.
00:15:57: Allein diese Frage verändert unglaublich viel Denn plötzlich richte ich meinen Blick wieder zurück Zurück auf das was bereits da ist Auf das, was ich schon gelernt oder geschafft habe.
00:16:09: Auf die Menschen, die ich bereits begleiten durfte auf die kleinen Schritte, die vielleicht längst vergessen hatte.
00:16:17: und ich merke Ich muss heute niemanden einholen.
00:16:21: Ich muss auch niemanden überholen!
00:16:23: Ich muss einfach nur meinen nächsten Schritt gehen Denn mein Weg war nie dafür gedacht genauso auszusehen wie die eines anderen.
00:16:33: Und vielleicht ist das die größte Freiheit nicht ständig nach links oder rechts zu schauen, sondern den Mut zu haben einfach den eigenen Weg zu gehen.
00:16:44: Vielleicht hast du heute erkannt wie oft wir unseren Blick ganz unbewusst auf das Leben anderer richten?
00:16:51: Nicht weil wir neidisch sind, sondern weil wir glauben da draußen irgendeine Antwort auf unseren eigenen Weg finden.
00:16:57: aber vielleicht liegt die Antwort gar nicht im Vergleich.
00:17:02: Vielleicht liegt sie dort wo unser Blick wieder zu uns selbst zurückkehrt.
00:17:08: Deshalb möchte ich dir auch gerne heute wieder ein paar Impulse oder Werkzeuge mitgeben.
00:17:12: Keine Regeln- oder To-do-Listen, sondern einfach kleine Übungen die dich dabei unterstützen können deinen eigenen Weg wieder bewusst wahrzunehmen.
00:17:22: Denn jedes Mal wenn wir aufhören uns mit anderen zu vergleichen entsteht ein Raum für Freude und Dankbarkeit.
00:17:30: Für das Leben das vor uns liegt!
00:17:35: Werkzeug Nummer eins für diese Woche den Vergleich bewusst bemerken.
00:17:42: Achte in den nächsten Tagen einmal drauf, wann du dich mit anderen vergleichst!
00:17:47: Nicht um dich dafür zu verurteilen sondern einfach aus Neugier.
00:17:51: vielleicht passiert es auf Social Media im Job, im Beruf Im Alltag in der Familie oder mit Freunden Vielleicht sogar beim Einkaufen oder am Spielplatz.
00:18:04: Allein das bewusste Bemerkten eines Vergleichs verändert bereits etwas Denn was uns bewusst wird, das muss uns nicht länger unbewusst steuern.
00:18:17: Werkzeug Nummer zwei Die ganze Geschichte kennst du nicht.
00:18:23: Immer wenn du bemerkst dass du jemanden bewunderst oder dich kleiner fühlst dann halte einen Moment inne und fragt dich.
00:18:32: Kenne ich wirklich die ganze Geschichte dieses Menschen?
00:18:37: Kenne Ich seine Ängste Rückschläge seine Zweifel und seine schlaflosen Nächte oder sehe ich hier nur einen minimalen, kleinen Ausschnitt seines Lebens.
00:18:49: Und oft kann diese Frage sehr viel verändern!
00:18:56: Werkzeug Nummer drei richtet ein Blick zurück zu dir.
00:19:02: Wenn du bemerkst dass dein Blick nach außen wandert dann frage dich Was ist in meinem Leben eigentlich schon da?
00:19:11: Worauf kann ich stolz sein?
00:19:13: Welche kleinen Schritte habe ich in den letzten Monaten gemacht?
00:19:18: Vielleicht sind sie nicht spektakulär, aber sie gehören zu deinem Weg.
00:19:22: Und genau deshalb sind sie auch wertvoll!
00:19:25: Also welche Schritte hast du schon gemacht?
00:19:28: Was hast du geschafft worauf du stolz bist?
00:19:33: und Werkzeug Nummer vier Inspiration statt Vergleich.
00:19:38: Suche dir in dieser Woche ganz bewusst einen Menschen aus den Du bewunderst und frag dich nicht warum bin ich nicht so sondern was genau inspiriert mich an diesen Menschen?
00:19:50: Was kann ich von ihm lernen?
00:19:52: Denn Inspiration macht unser Herz weit und Vergleich macht es eng.
00:19:58: Darin liegt ein großer Unterschied!
00:20:03: Und nun möchte ich dich herzlich einladen zu einer kleinen Meditation.
00:20:09: Mach es dir für die nächsten Minuten ganz bequem, wenn du magst schließt deine Augen atmet tief durch die Nase ein... ...und den leicht geöffneten Mund wieder aus.
00:20:27: Noch einmal einatmen und außeratmen.
00:20:38: Spüre den Boden unter dir, spüre wie du getragen wirst.
00:20:48: Du musst jetzt nicht zerreichen!
00:20:52: Du musst nirgendwo hin.
00:20:55: Du darfst einfach nur hier sein.
00:21:05: Stell dir nun vor, du stehst am Anfang eines wunderschönen Weges.
00:21:12: Vor dir liegt dein schmaler Pfad eingebettet in die Natur.
00:21:21: Du spürst das Sonnenstrahlen auf deiner Haut Vielleicht hörst du Vögel zwitschern, vielleicht streicht auch ein leichter Wind über dein Gesicht.
00:21:40: Du beginnst langsam loszugehen Schritt für Schritt ganz in deinem Tempo.
00:21:53: und während du gehst bemerkst du rechts und links von dir viele andere Wege.
00:22:04: auf manchen gehen Menschen sehr schnell andere scheinen schon viel weiter zu sein.
00:22:14: Manche tragen große Rucksäcke Andere wiederum wirken leicht oder unbeschwert.
00:22:25: Für einen Moment wandert dein Blick nach links, dann nach rechts und vielleicht spürst du wie du langsamer wirst?
00:22:43: Wie du dich fragst, bin ich schnell genug?
00:22:49: Bin ich weit genug?
00:22:51: Mache ich genug?
00:22:55: Und genau in diesem Moment bleibst du stehen!
00:23:00: Du atmest tief ein langsam wieder aus Dann richtest du deinen Blick wieder nach vorne Deinen eigenen Weg bemerkst.
00:23:22: Dieser Weg gehört nur dir.
00:23:28: Niemand vor dir kann ihn für dich gehen, niemand hinter dir kann in dir abnehmen und plötzlich erkennst du etwas.
00:23:50: Jeder Weg sieht anders aus.
00:23:55: Manche führen überwiesen manche durch dichte Wälder und manche über steinige Abschnitte.
00:24:11: andere verlaufen eine Zeit lang ganz gerade.
00:24:17: doch keiner dieser Wege ist besser.
00:24:21: sie sind einfach nur verschieden Und genau deshalb musst du deinen Weg mit niemandem vergleichen.
00:24:35: Du gehst langsam weiter, mit jedem Schritt wird dein Blick ruhiger, den Herz weiter und du bemerkst all die kleinen Dinge, die du vorher übersehen hast – die Blumen am Wegesrand, das warme Licht, den Duft der Erde, den Klang des Windes.
00:25:13: Plötzlich wird dir bewusst wie viel Schönheit auf deinem eigenen Weg!
00:25:19: schon immer da war.
00:25:23: Du hast sie nur nicht gesehen, weil dein Blick so oft auf den Wegen der anderen lag.
00:25:33: Leg nun eine Hand auf dein Herz und sage dir in Gedanken ich darf meinen eigenen Weg gehen Ich muss niemanden einholen.
00:25:51: Ich muss Niemanden überholen!
00:26:00: Ich darf in meinem Tempo wachsen.
00:26:06: Mein Weg ist einzigartig Und genau deshalb ist er richtig.
00:26:18: Da hat man auch einmal tief ein und langsam wieder aus.
00:26:30: Nimm dieses Gefühl mit, das Gefühl dass dein Weg genug ist, dass dein Tempo genug ist Dass du genug bist Und wenn Du soweit bist öffne langsam wieder deine Augen.
00:26:58: und Wenn dir diese Podcast-Folge auf irgendeine Art und Weise geholfen habt oder Du findest der Podcast könnte einem anderen lieben Menschen weiterhelfen Dann teile ihn gerne mit wem anderen, der dir am Herzen liegt.
00:27:18: Vielleicht war dein Weg nie dafür gedacht genauso auszusehen wie der eines Anderen?
00:27:24: Vielleicht musst du niemanden einholen, niemanden überholen Niemandem etwas beweisen!
00:27:31: Vielleicht reicht es Schritt für Schritt deinen eigenen Weg zu gehen Bis zum nächsten Mal hinter dem Schleier.
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