Warum wir Angst haben, sichtbar zu sein | Folge 7

Shownotes

Folge 7 – Warum wir Angst haben, sichtbar zu sein

Sichtbar zu werden bedeutet nicht, laut zu sein.

Es bedeutet, den Mut zu finden, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist.

Doch genau das fällt vielen von uns schwer. Aus Angst vor Kritik, Ablehnung oder dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, halten wir uns oft zurück – im Beruf, in Beziehungen oder bei unseren Herzensprojekten.

In dieser Folge von Hinter dem Schleier sprechen wir darüber,

  • warum Sichtbarkeit für unser Gehirn oft mit Unsicherheit verbunden ist,
  • weshalb Perfektion uns nicht schützt, sondern häufig ausbremst, warum wir uns hinter Rollen und Erwartungen verstecken,
  • und wie wir Schritt für Schritt den Mut finden können, authentisch unseren Platz einzunehmen.

Außerdem erwarten dich:

Vier alltagstaugliche Werkzeuge für mehr Selbstvertrauen und innere Freiheit. Eine geführte Meditation, die dich dabei unterstützt, dich liebevoll zu zeigen. Ein Manifest, das dich daran erinnert, dass Echtheit stärker ist als Perfektion.

„Du musst nicht perfekt sein, um sichtbar zu werden. Du darfst einfach du selbst sein.“

Ich wünsche dir von Herzen, dass dich diese Folge daran erinnert, dass die Welt nicht auf eine perfekte Version von dir wartet – sondern auf deine echte.

Alles Liebe

Lydia Maria

Hinter dem Schleier – Fragen. Gedanken. Bewusstsein.

Transkript anzeigen

00:00:18: Hallo und herzlich willkommen bei hinter dem Schleier.

00:00:21: Schön, dass du da bist!

00:00:22: Und falls du heute das erste Mal bei diesem Podcast dabei bist – Herzlich Willkommen!

00:00:28: In diesem Podcast geht es nicht um fertige Antworten oder Patentrezepte.

00:00:32: ich teile hier lediglich meine Fragen, meine Erfahrungen, meine Gedanken alles was mich auf meinem Weg begleitet und natürlich auch weitergebracht hat.

00:00:43: Denn ich glaube, dass manchmal schon ein einziger Gedanke genügt, um den Blick auf unser Leben zu verändern.

00:00:51: Und vielleicht wartet genau heute so ein Gedankel auf dich oder auch auf liebe Freunde von dir?

00:00:57: In den letzten Folgen haben wir gemeinsam hinter unsere Gedanken geschaut.

00:01:02: Wir haben darüber gesprochen warum wir Kontrolle so schwer loslassen können, warum wir Masken tragen weshalb wir uns oft selbst ablehnen und ständig auch unbewusst mit anderen oder anderen Wegen vergleichen.

00:01:16: Und heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das für viele Menschen unglaublich herausfordernd ist – Das Thema Sichtbarkeit!

00:01:26: Denn was bedeutet es eigentlich sichtbar zu sein und warum fällt es uns oft so schwer uns zu zeigen wie wir wirklich sind?

00:01:36: Genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen kleine Impulse auf dich, ein paar Werkzeuge die du gerne wenn du magst in deinen Alltag mitnehmen kannst und am Ende der Folge gibt es wie gewohnt eine Meditation zu der ich dich ganz herzlich einladen möchte.

00:01:54: Also lass uns gemeinsam hinter den nächsten Schleier schauen!

00:01:59: Wenn Du das Wort Sichtbarkeit hörst woran denkst Du als erstes?

00:02:04: Vielleicht an Menschen auf einer Bühne An Influencer Social Media an Vorträge Kameras oder einfach an Menschen, die im Mittelpunkt stehen.

00:02:17: Lange Zeit dachte ich Sichtbarkeit hätte genau damit zu tun aber heute sehe ich das etwas anders.

00:02:25: Ich glaube dass Sichtbarkei deutlich früher beginnt.

00:02:28: Sie beginnt in den kleinen Momenten des Alltags In dem Moment indem wir unsere Meinung aussprechen Obwohl wir vielleicht Angst haben jemand könnte sie ablehnen eine Grenze setzen.

00:02:47: In dem Moment, in dem wir sagen nein oder auch ich brauche Hilfe oder das wünsche ich

00:02:56: mir.".

00:02:57: Vielleicht beginnt Sichtbarkeit genau dort wo wir aufhören uns ständig kleiner zu machen als wir eigentlich sind?

00:03:05: Denn wenn wir ehrlich sind, wünschen sich die meisten Menschen überhaupt nicht berühmt zu sein oder auf einer Bühne zu stehen.

00:03:11: sie wünscht sich etwas ganz anderes nämlich so gesehen zu werden wie sie wirklich sind.

00:03:20: Mit ihren Stärken, mit ihren Ecken, ihren Kanten, mit ihrer Wahrheit.

00:03:29: und trotzdem verstecken wir uns oft nicht nur vor anderen sondern manchmal sogar vor uns selbst.

00:03:36: Wir schlucken dann Worte hinunter spielen etwas herunter worauf wir eigentlich stolz sind wir entschuldigen uns obwohl wir gar nichts falsch gemacht haben oder wir trauen uns nicht den ersten Schritt zu machen weil wir Angst haben, was andere denken könnten.

00:03:55: Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen, denn ich denke Sichtbarkeit bedeutet gar nicht im Mittelpunkt oder auf einer Bühne zu stehen.

00:04:03: Vielleicht bedeutet Sichtbarheit einfach den Mut zu haben immer mehr der Mensch zu werden, der wir wirklich sind.

00:04:13: Währenddich diesen Podcast hier aufnehme muss sich ein bisschen schmunzeln, dann genau über dieses Thema lerne selbst sehr, sehr viel.

00:04:24: Als ich beschlossen habe hinter dem Schleier zu starten und die, die mich kennen oder schon den einen oder anderen Podcast gehört haben wissen vielleicht dass ich schnell mal eine Inspiration habe und dann auch sehr schnell umsetze aber als Folge eins fertig war da nicht nur Freude denn da waren noch sehr viele Fragen interessiert das überhaupt jemanden?

00:04:50: hat das was sich Zu sagen habe überhaupt für irgendjemanden einen Wert, ist das nicht schon tausendmal gesagt worden.

00:04:59: Und ich glaube genau diese Gedanken kennen sehr viele Menschen vielleicht auch in einem ganz anderen Bereich ihres Lebens.

00:05:06: aber ein Gedanke dahinter ist oft derselbe Bin ich überhaupt gut genug mich zu zeigen so wie Ich bin?

00:05:19: und irgendwann wurde mir dann etwas bewusst.

00:05:23: Vielleicht wartet ja gar niemand auf Perfektion.

00:05:27: Vielleicht warten Menschen auf Echtheit und nicht auf jemanden, der alles weiß.

00:05:34: Sondern auf jemandem, der ehrlich genug ist seinen Weg zu teilen!

00:05:39: Und genau deshalb sitze ich heute hier – und das nicht weil ich keine Zweifel mehr habe sondern weil ich einfach beschlossen habe, ja, ihnen nicht länger das Steuer zu überlassen.

00:05:53: Vor der Veröffentlichung der ersten Podcastfolger hatte ich wirklich keine gute Nacht.

00:06:00: Sorgen, Ängste – alles war sehr präsent.

00:06:03: Ich dachte ich mache mich angreifbar verletzlich und in meinem Körper und in meinen Kopf vor allem war Alarm-Modus.

00:06:13: Früher hätte ich dem einfach geglaubt aber dieses mal habe ich es geschafft ja mich aus meinem Körper heraus zu summen und zum Beobachter meiner Gedanken zu werden.

00:06:25: Da haben wir gedacht na klar seid ihr da!

00:06:27: Ich kenne euch gut.

00:06:29: Natürlich kommen genau diese Gedanken jetzt, denn ich möchte mit etwas beginnen was mein Nervensystem noch nicht kennt.

00:06:37: Was neu ist für mich?

00:06:39: Ich zeige mich und zwar nicht als Moderatorin, als Regulärerin Autorin oder Produzentin – nicht in einer Rolle sondern einfach als ich!

00:06:53: Und genau das fühlt sich ehrlich gesagt sehr verletzlich an.

00:06:58: Wenn ich heute zurückblicke Überrascht mich das eigentlich gar nicht, denn schon als Kind habe ich die Erfahrung gemacht und du vermutlich auch dass Sichtbarkeit wehtun kann.

00:07:11: Ich habe wie viele gelernt wenn Du sichtbar bist kannst Du bloßgestellt werden.

00:07:16: Du kannst ausgelacht werden!

00:07:18: Du kannst Dich schämen Und unser Gehirn macht genau das wofür es geschaffen wurde.

00:07:23: Es merkt sich solche Erfahrungen und ist Nicht um uns zu ärgern sondern um uns Zu schützen.

00:07:31: Pass auf, beim letzten Mal war Sichtbarkeit gefährlich.

00:07:35: Und obwohl ich später viele Jahre beim Radio und Fernsehen gearbeitet habe, waren diese alten Schutzmechanismen nie ganz verschwunden – was ja eigentlich wirklich verrückt ist oder?

00:07:48: Da arbeite ich jahrelang in einem Beruf, in dem man sichtbar isst und trotzdem meldet sich vor einem sehr persönlichen Podcast wieder genau dieser alte Schutzmechnismus!

00:08:04: Diese Gedanken verschwinden auch nicht einfach.

00:08:06: Aber was wir tun können, ist dass wir lernen ihnen nicht mehr alles zu glauben!

00:08:13: Wir können diese Gedanken wahrnehmen, ihnen auch zuhören und trotzdem entscheiden.

00:08:19: heute lasse ich nicht meine Angst entscheiden.

00:08:22: Ich gehe einfach los mit meiner Angst.

00:08:29: aber warum haben wir eigentlich so große Angst vor der Sichtbarkeit?

00:08:35: Wenn wir ehrlich sind wünschen sich die meisten Menschen gesehen zu werden und gleichzeitig haben sie riesengroße Angst davor.

00:08:43: Das ist doch eigentlich ein Widerspruch, oder?

00:08:46: Wir möchten gesehen werden aber bitte nicht bewertet!

00:08:49: Wir möchten unsere Wahrheit aussprechen aber bitte niemanden enttäuschen.

00:08:55: wir möchten auch unseren eigenen Weg gehen Aber bitte so dass ihn wirklich alle gut finden.

00:09:02: Und genau da beginnt dieser innere Konflikt denn Unser Gehirn hat eine einzige große Aufgabe.

00:09:10: Es möchte uns beschützen, es möchte uns nicht glücklich machen, nicht erfolgreicher oder sichtbar machen sondern sicher und Sicherheit bedeutete ja auch über viele Jahrtausende vor allem eins nämlich dazugehören denn wer aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurde hatte früher deutlich schlechtere Überlebenschancen Und diese uralten Erfahrungen haben wir bis heute abgespeichert.

00:09:39: und deshalb fühlt sich auch Sichtbarkeit für viele Menschen nicht einfach nur ungewohnt an, sondern ja regelrecht gefährlich.

00:09:49: Vielleicht kennst du die Gedanken wie.

00:09:51: was denken die anderen?

00:09:53: Was wenn ich mich blamiere?

00:09:55: Was Wenn Ich kritisiert werde?

00:09:58: oder was wenn ich scheitere?

00:10:01: oder manchmal sogar was wenn Ich Erfolg habe?

00:10:05: denn auch Erfolg macht er sichtbar.

00:10:09: Sichtbarkeit bedeutet Veränderung.

00:10:12: Vielleicht erwarten dann plötzlich andere mehr von mir?

00:10:16: Vielleicht ecke ich denn an, vielleicht verliere auch Menschen oder passe nicht mehr in das Bild, dass andere von mir haben.

00:10:26: und genau deshalb bleiben viele lieber dort wo es vertraut ist – nicht weil sie keine Träume hätten sondern weil ihr Nervensystem sagt hier bleiben wir, hier kenne ich mich aus, hier bist du sicher!

00:10:39: Und plötzlich wird etwas deutlich.

00:10:42: Die Angstversichtbarkeit ist oft nicht die Angst davor gesehen zu werden, sie ist die Angst davon abgelehnt zu werden – Nicht dazu zu gehören oder sich zu schämen.

00:10:57: und wenn wir das verstehen dann passiert etwas.

00:11:02: Wir hören auf gegen unsere Angst zu kämpfen und wir erkennen Sie möchte uns gar nicht aufhalten sondern uns nur beschützen.

00:11:13: Und genau dafür dürfen wir ja im Grunde auch dankbar sein.

00:11:16: Denn die Angst zeigt uns, dass unserem Inneren etwas wichtig ist!

00:11:21: Die Frage ist nur Lassen wir unsere Angst entscheiden?

00:11:26: Oder Nehmen wir sie liebevoll an die Hand und gehen trotzdem

00:11:30: los?!

00:11:33: Und mal ganz ehrlich Wir werden ohnehin bewertet Ob sichtbar oder nicht?

00:11:39: Die Frage lautet deshalb nicht Werde ich bewerted Sondern Möchte Ich Mein Leben nach den Bewertungen anderer ausrichten.

00:11:50: Ich glaube, wenn es um das Thema Sichtbarkeit geht dann machen wir einen großen Denkfehler.

00:11:56: oder viele von uns Wir glauben, wir müssten erst bereit sein Erst mutiger sein Erst selbstbewusster sein Erst perfekt genug sein Oder erfolgreich genug Klug genug Erfahren genug Und irgendwann.

00:12:15: Wenn dann all das endlich da ist Dann dürfen wir uns zeigen.

00:12:22: Aber wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann dass dieser perfekte Moment nie kommt!

00:12:30: Denn unser Verstand verschiebt die Ziellinie immer ein Stück weiter.

00:12:35: Wenn ich erst das geschafft habe dann... ...wenn ich noch ein bisschen besser bin dann... ..wenn Ich mehr Erfahrung habe dann.. ...Wenn ich keine Angst mehr habe dann.... Ja und plötzlich vergeht ein Jahr oder Jahre Und das alles während wir warten irgendwann bereit zu sein.

00:12:53: Und dabei habe ich etwas ganz anderes beobachtet, die Menschen – die, die ich toll finde, die Ich bewundere vor denen ich tiefsten Respekt habe… Die haben nicht keine Angst!

00:13:05: Sie haben nicht keinen Zweifel sie sind auch nicht perfekt aber sie zeigen sich trotzdem Nicht weil sie alles im Griff haben sondern weil sie verstanden haben das Wachstum fast immer außerhalb unserer Komfortzone beginnt.

00:13:22: Und ich glaube auch hier beginnt der größte Irrtum, dass wir glauben Sichtbarkeit sei die Belohnung dafür das wir irgendwann gut genug geworden sind.

00:13:31: Vielleicht ist es aber genau umgekehrt?

00:13:34: Vielleicht wachsen wir erst weil wir den Mut haben sichtbar zu werden nicht perfekt, nicht ohne Angst sondern gemeinsam mit ihr.

00:13:45: und vielleicht wartet die Version von uns die wir einmal sein werden gar nicht am Ende des Weges.

00:13:54: Vielleicht entsteht sie erst weil wir den ersten Schritt gemacht haben.

00:14:00: Aber was sind die versteckten Kosten von Unsichtbarkeit?

00:14:06: Ja, eine Frage, die ich mir gestellt habe – wenn wir uns nicht zeigen.

00:14:09: natürlich fühlt sich das im ersten Moment wie gesagt sicher an!

00:14:13: Wir ecken nicht an und werden vielleicht auch weniger kritisiert.

00:14:17: Wir machen uns auch nicht verletzlich doch jede Entscheidung hat ihren Preis.

00:14:24: Auch die Entscheidung ums zu verstecken.

00:14:29: Sprechen wir unsere Meinung nicht aus.

00:14:33: Vielleicht erzählen wir anderen nie von einer Idee, die unser Herz zum Leuchten bringt?

00:14:41: Vielleicht schreiben wir nie das Buch!

00:14:44: Vielleicht gründen wir nie des Unternehmens Bewerben uns nie auf den Traumjob Veröffentlichen nie den Podcast oder sagen einem Menschen nie wie viel er uns bedeutet Nicht weil wir das nicht möchten, sondern weil die Angst ein kleines bisschen lauter war als der Mut.

00:15:06: Und irgendwann habe ich mich gefragt was kostet es mich eigentlich unsichtbar zu bleiben?

00:15:12: Nicht morgen, sondern in zehn Jahren oder am Ende meines Lebens Wie viele Begegnungen werde ich nie erleben wie viele Chancen werde Ich nie ergreifen wie viele Menschen werde ich Nie berühren?

00:15:33: sondern weil ich mich nicht getraut habe.

00:15:36: Und plötzlich wurde mir bewusst, wenn wir uns ständig verstecken, verstecken wir oft nicht nur unsere Ängste, wir verstecken auch unsere Talente, unserer Ideen, unsere Liebe, auch unser Lachen oder unsere Geschichten – vielleicht sogar den Beitrag, den nur wir in diese Welt bringen können.

00:16:04: und das macht mich schon nachdenklich!

00:16:06: Denn vielleicht wartet irgendwo da draußen genau ein Mensch auf deine Geschichte, auf deine Erfahrung und deine Worte.

00:16:12: Nicht weil sie perfekt sind sondern weil sie echt sind!

00:16:17: Und vielleicht hätte dieser Mensch genau das gebraucht.

00:16:22: Ich glaube deshalb der Sichtbarkeit gar nicht bedeutet möglichst viele Menschen zu erreichen.

00:16:27: Manchmal reicht es schon den Mut zu haben Den einen Menschen zu erreichen Der genau das hören oder erleben musste was nur du zu ihm bringen kannst.

00:16:41: Und vielleicht beginnt genau dort ein Leben, das sich wirklich nach deinem eigenen anfühlt?

00:16:49: Früher habe ich oft geglaubt, Sichtbarkeit bedeutet möglichst vielen Menschen aufzufallen.

00:16:55: aber heute glaube ich etwas anderes.

00:16:58: Für mich bedeutet Sichtbarkeit nicht laut zu sein Nicht perfekt zu sein oder überall präsent zu sein und sie bedeute schon gar nicht jedem gefallen zu müssen.

00:17:09: Es bedeutet etwas viel einfacheres.

00:17:12: Für mich bedeutet Sichtbarkeit etwas viel Mutigeres, nämlich echt zu sein.

00:17:20: Mich nicht länger klein zu machen oder kleiner zu machen als ich bin meine Gedanken auszusprechen, meine Werte zu leben, zu sagen was mir wichtig ist und auch zu meinen Fehlern zu stehen und mich dann zu zeigen wenn ich nicht weiß wie alles ausgehen wird.

00:17:41: Denn irgendwann wurde mir klar Wenn ich mich ständig verstecke, dann können die Menschen auch nie den echten Menschen hinter all meinen Rollen erkennen lernen.

00:17:52: Sie sehen vielleicht das Bild, dass sich von mir erschaffen habe aber sie begegnen mir dann nie wirklich oder?

00:18:00: Und genau das möchte ich nicht mehr!

00:18:02: Ich möchte nichts perfekt wirken sondern einfach echt sein denn das einzige was wirklich verbindet ist Echtheit.

00:18:14: Perfektion beeindruckt vielleicht für einen Moment, aber Echtheit kann berühren.

00:18:24: Wo bist du schon echt in deinem Leben?

00:18:29: Vielleicht ist das die Form der Sichtbarkeit nach der wir uns eigentlich alle sehnen.

00:18:34: also nicht bewundert zu werden sondern als der Mensch gesehen zu werden der wir wirklich sind.

00:18:43: Vielleicht hast Du heute erkannt dass Sichtbarkeits viel weniger mit einer Bühne zu tun hat als wir auf glauben.

00:18:52: und vielleicht beginnt sie eben Genau in diesen kleinen Momenten unseres Alltags.

00:18:55: In einem ehrlichen Satz einer ausgesprochenen Meinung, einer Grenze die du ziehst, einem klaren Nein oder in dem Mut einfach du selbst zu sein.

00:19:07: und vielleicht musst du dafür gar kein völlig neuer Mensch werden.

00:19:13: Vielleicht reicht es jeden Tag einfach einen kleinen Schritt mehr aus deinem Versteck herauszutreten und deshalb Möchte ich dir auch heute wieder gerne ein paar Werkzeuge und Impulse mitgeben?

00:19:28: Vielleicht passt eines für dich in deinen Alltag.

00:19:32: Keine Mutproben, keine Herausforderungen sondern wirklich kleine Schritte mit denen du dich selbst Stück für Stück mehr zeigen kannst.

00:19:40: Denn Mut wächst nicht auf einmal oder von einem Tag auf den nächsten Erwächst einfach mit jedem kleinen Schritt Den wir trotzdem gehen trotz unserer Angst.

00:19:52: Werkzeug Nummer eins Den Moment erkennen, indem du dich kleiner machst.

00:19:59: Beobachte dich in den nächsten Tagen einmal ganz bewusst.

00:20:03: Gibt es Situationen, in denen Du Deine Meinung lieber für Dich behältst?

00:20:09: Um das Leben Friedenswillen oder ein Kompliment dass Du sofort herunterspielst... ...oder Du entschuldigst Dich obwohl Du eigentlich gar nichts falsch gemacht hast Oder Du sprichst einen Gedanken nicht aus weil Du Angst davor hast wie andere reagieren könnten.

00:20:28: Versuch diese Momente einfach wahrzunehmen, ohne zu kritisieren oder zu bewerten.

00:20:34: Einfach um dich selbst besser kennenzulernen!

00:20:37: Denn Sichtbarkeit beginnt oft genau dort wo wir merken ja... Wo wir uns häufig selbst einfach zurücknehmen.

00:20:47: Werkzeug Nummer zwei ein kleiner mutiger Schritt.

00:20:52: Nimm dir vielleicht für diese Woche eine einzige Situation vor in der du dich Ganz kleines Stück mehr zeigen möchtest, vielleicht indem du deine Meinung sagst oder auch um Hilfe bittest.

00:21:05: Vielleicht nimmst Du ein Kompliment einfach mit einem ehrlichen Danke an!

00:21:10: Oder vielleicht veröffentlichst Du endlich den Beitrag, den Du schon so lange in Deinen Entwürfen gespeichert hast – es muss doch nichts Großes sein.

00:21:19: Denn oft verändert ein ganz kleiner mutiger Schritt unser Leben mehr als zehn perfekt geplante.

00:21:28: Werkzeug Nummer drei Wem gehört diese Angst?

00:21:33: Immer wenn du bemerkst, dass die Angstversichtbarkeit auftaucht.

00:21:39: Dann halt dir einen Moment inne und frag dich – ist das wirklich meine Angst?

00:21:46: oder meldet sich hier irgendeine alte Erfahrung?

00:21:50: Vielleicht eine Stimme aus der Vergangenheit, vielleicht eine Erinnerung daran, dass du mal ausgelacht oder kritisiert wurdest?

00:22:01: Allein diese Frage schafft Abstand!

00:22:04: Denn du bist nicht deine Angst.

00:22:06: Du bist der Mensch, der sie gerade wahrnimmt und genau darin liegt die Freiheit.

00:22:13: Und Werkzeug Nummer vier zeige heute einen kleinen Teil von dir.

00:22:19: Frag dich heute ganz bewusst was würde ich tun wenn ich keine Angst davor hätte bewertet zu werden?

00:22:26: Vielleicht ist es nur ein Satz, ein ehrliches Gespräch eine Idee oder ein Bild, ein Lied, ein Projekt oder einfach ein Lächeln?

00:22:36: Was würde ich tun, wenn ich keine Angst davor hätte bewertet zu werden?

00:22:42: Und was wäre heute der kleinstmögliche Schritt in diese Richtung?

00:22:47: Nicht morgen nicht irgendwann.

00:22:49: Heute!

00:22:52: Denn Sichtbarkeit wie gesagt beginnt selten mit einem großen Sprung.

00:22:56: sie beginnt mit diesen kleinen Schritten oder diesem einen kleinen Schritt den wir trotz unserer Angst gehen.

00:23:01: möglicherweise hast du heute erkannt dass Sichtbarkeits gar nicht bedeutet laut so sein sondern immer mehr du selbst zu werden, ohne Masken oder ständiges Vergleichen.

00:23:13: Ohne darauf zu warten, irgendwann perfekt genug zu sein.

00:23:19: und genau dazu möchte ich dich jetzt einladen zur einer Begegnung mit dir selbst nicht mit den Menschen, denen andere in dir sehen sondern mit dem der du tief in deinem Inneren schon immer warst.

00:23:31: vielleicht darfst du heute für ein paar Minuten erleben wie es sich anfühlt dich selbst nicht länger zu verstecken, nicht vor anderen und auch nicht vor dir selbst.

00:23:40: Deshalb lade ich dich jetzt gerne zur Meditation ein.

00:23:46: Mach es dir in den nächsten Minuten ganz bequem!

00:23:49: Und wenn du magst schließe nun sanft deine Augen.

00:23:53: Atme tief ein... ...und langsam durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.

00:24:05: Noch einmal ein….

00:24:09: …und langsam wieder aus.

00:24:16: Spüre dem Boden unter dir Spüre wie dein Körper getragen wird.

00:24:27: Du musst jetzt nichts leisten, nichts beweisen und nichts darstellen.

00:24:38: Du darfst einfach nur da sein.

00:24:46: Stell dir nun vor du stehst für eine alten Holztür.

00:24:54: Sie wirkt ruhig und vertraut.

00:24:59: Du öffnest sie langsam und dahinter befindet sich ein heller Raum Ein Ort Nur Für Dich.

00:25:14: Hier gibt es keine Erwartungen, keine Bewertungen.

00:25:21: Keine Rollen, keine Zuschauer – nur dich!

00:25:29: Du gehst langsam hinein und mit jedem Schritt wird es ruhiger.

00:25:40: Du spürst hier musst du niemand sein.

00:25:46: Hier darfst du einfach sein.

00:25:52: In der Mitte des Raumes steht ein großer Spiegel ganz klar und ruhig.

00:26:00: Du gehest auf ihn zu Schaust du nicht drauf, ob etwas an dir richtig oder falsch ist.

00:26:15: Du suchst keine Fehler, keine Markel- oder Schwächen – du schaust einfach!

00:26:28: Und vielleicht bemerkst du etwas hinter all den Gedanken, all den Rollen und Erwartungen?

00:26:39: Ist da ein Mensch, ein Mensch der sein Bestes gegeben hat, der gefallen wollte, dazu gehören wollte, der manchmal Angst

00:26:56: hatte?!

00:27:00: Der Mutig war, hingefallen ist der wieder aufgestanden ist.

00:27:11: Ein Mensch der all die Jahre versucht hat seinen Weg zu finden und während du dich anschaust beginnt sich etwas zu verändern.

00:27:39: nicht ein Spiegelbild sondern ein Blick.

00:27:47: er wird weicher freundlicher mit fühlender.

00:28:04: vielleicht lächelst du dir zum ersten mal bewusst zu Nicht weil alles perfekt ist Sondern weil Du erkennst Du musst nichts mehr darstellen, du musst nichts beweisen.

00:28:31: Du musst dich auch nicht kleiner machen!

00:28:37: Du darfst sichtbar sein – nicht für die Welt sondern zuerst für Dich selbst.

00:28:53: und stell Dir nun vor das Mitten in Deinem Herzen.

00:28:57: ein kleines warmes Licht leuchtet ganz ruhig und sanft.

00:29:06: Mit jedem Atemzug wird dieses Licht ein wenig heller und es breitet sich langsam im gesamten Körper aus.

00:29:22: Es erfüllt deinen Brustraum, deine Schultern, Deine Arme, dein Gesicht.

00:29:42: Es erinnert dich daran, dass du nichts hinzufügen musst.

00:29:48: Dieses Licht war die ganze Zeit da – es war nie verschwunden!

00:29:57: Vielleicht hast Du es manchmal nur vergessen?

00:30:07: sage Dir ganz leise ich darf sichtbar sein Ich darf meine Wahrheit leben Ich darf meinen Platz einnehmen Ich muss niemand anderes sein.

00:30:39: Ich bin genug, genauso wie ich heute bin.

00:30:55: Bleibe noch einen Moment bei diesem Gefühl.

00:31:06: Atme tief ein!

00:31:08: Atme tiefein und langsam wieder aus.

00:31:18: Und nimm dieses Licht mit in deinen Alltag – in jedes Gespräch jede Entscheidung, in jeden kleinen mutigen Schritt.

00:31:39: Wenn du soweit bist, dann öffne langsam wieder deine Augen.

00:31:52: Vielleicht bedeutet Sichtbarkeit gar nicht im Mittelpunkt zu stehen, vielleicht bedeutet sie den Mut zu haben sich nicht länger zu verstecken.

00:32:03: Nicht lauter zu werden sondern ehrlicher!

00:32:07: Nicht perfekt zu sein sondern echt!

00:32:12: Vielleicht wartet die Welt nicht auf eine bessere Version von dir sondern einfach auf dich mit deinen Gedanken Deinen Talenten deiner Geschichte und deiner Stimme.

00:32:27: Vielleicht musst du nicht mutiger werden.

00:32:29: Vielleicht reicht es, der Angst nicht länger das Steuer zu überlassen und vielleicht beginnt genau dort ein Leben dass sich endlich nach deinem eigenen anfühlt bis zum nächsten mal hinter dem Schleier.

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