Warum wir Ja sagen, obwohl wir Nein meinen| Folge 8
Shownotes
Warum sagen wir so oft Ja, obwohl wir innerlich längst ein Nein spüren?
In dieser Folge geht es um Grenzen, Selbstfürsorge und die Frage, warum es uns manchmal so schwerfällt, unserer eigenen Wahrheit treu zu bleiben.
Du erfährst unter anderem:
warum ein Nein häufig Schuldgefühle auslöst weshalb ein ehrliches Nein manchmal liebevoller ist als ein unehrliches Ja warum wir unsere Grenzen erst kennen müssen, bevor wir sie setzen können wie du erkennst, ob dein Ja aus Freude oder aus Angst entsteht welche Signale dir dein Körper geben kann wie du freundlich Nein sagen kannst, ohne dich endlos zu erklären warum Selbsttreue nichts mit Egoismus zu tun hat
Ein zentraler Gedanke dieser Folge:
„Nur weil ich etwas könnte, muss ich es nicht anbieten.“
Und vielleicht lautet die wichtigste Frage am Ende gar nicht:
Wie lerne ich besser Nein zu sagen?
Sondern:
Wo endet eigentlich mein ehrliches Ja?
🧘 Meditation: Der Weg, der zu dir gehört
Eine Meditation, die dich dabei unterstützt, wieder stärker auf deine eigene innere Stimme zu hören und deinem Weg zu vertrauen.
✨ Ausblick auf die nächste Folge: Warum funktioniert Manifestieren manchmal nicht – obwohl wir genau wissen, was wir wollen, visualisieren und affirmieren? In Folge 9 schauen wir auf einen Teil des Manifestierens, über den erstaunlich selten gesprochen wird: unsere tief verankerten Glaubenssätze.
Transkript anzeigen
00:00:19: Hallo und schön, dass du da bist.
00:00:21: Ich freue mich sehr nach einer kleinen Sommerpause das wir heute wieder ein Stück gemeinsam unterwegs sind.
00:00:28: Es gibt Themen die begegnen uns einmal und sind dann wieder weg sie verschwinden.
00:00:36: Und dann gibt es aber auch Themen die plötzlich immer wieder auftauchen aus unterschiedlichen Richtungen mit unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Situationen fast so als wollte uns das Leben auf irgendetwas Aufmerksam machen.
00:00:52: Und genau so ein Thema möchte ich heute mit dir teilen, denn manchmal sind es nicht die großen Ereignisse, die uns verändern sondern die kleinen Alltagssituationen in denen wir plötzlich erkennen... Oh Moment!
00:01:06: Da darf ich was Neues lernen.
00:01:08: Ich wünsche dir dass dich diese Folge genau dazu einlädt.
00:01:12: Also lass uns gemeinsam hinter den nächsten Schleier schauen.
00:01:19: Kennst du das?
00:01:21: jemand bittet dich um einen Gefallen und noch bevor du überhaupt die wirklich drüber nachgedacht hast, hörst du dich schon sagen ja natürlich klar helfe ich dir oder natürlich mache ich das.
00:01:33: Vielleicht obwohl du eigentlich gar keine Zeit oder Lust hast oder vielleicht auch einfach nur müde bist.
00:01:39: und trotzdem sagen wir Ja nicht nur einmal sondern immer wieder!
00:01:46: Und ich habe mich gefragt warum eigentlich?
00:01:49: Warum fällt uns oft ein Jahr so deutlich leichter als ein Nein?
00:01:56: Warum ist das Nein oft zu schwer?
00:01:59: Denn wenn wir ehrlich sind, besteht unser Leben ja aus Tausenden von kleinen Entscheidungen.
00:02:06: Und mit jeder Entscheidung sagen wir gleichzeitig Ja und Nein – ja zu dem einen, nein zu etwas anderem!
00:02:14: Aber genau dieses kleine Wort, dieses Nein hat für Irgendwer nen schlechten Ruf.
00:02:21: Es fühlt sich hart an, unfreundlich, egoistisch – fast so als es würden wir wenn wir Nein sagen einen Menschen zurückweisen.
00:02:30: dabei sagen wir oft gar nicht Nein zu den Menschen sondern einfach nur Nein zu einer Bitte oder Nein zur einer Möglichkeit Oder auch Nein zu einem Weg der einfach nicht unserer ist.
00:02:44: und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen Denn in den letzten Wochen hat mir das Leben eine Lektion gleich mehrmals geschickt.
00:02:55: Und ich glaube, viele von uns betrifft es vor allem zu Menschen die wir gerne haben sagen ja manchmal einfach ein bisschen zu oft – ja, obwohl wir das vielleicht gar nicht wollen!
00:03:08: Nicht weil wir schwach sind und nicht weil wir nicht nein sagen könnten sondern Ja, ich glaube weil wir gelernt haben dass ein Jahr einfach freundlich ist und das helfen auch etwas Gutes ist.
00:03:20: Dass wir niemanden enttäuschen sollten!
00:03:22: Und spannenderweise wie das Leben so spielt und wir ja auf einer ständigen Lernreise sind habe ich in den letzten Wochen mehrmals Anfragen erhalten.
00:03:34: Anfragen in eine bestimmte Richtung.
00:03:36: Eine Klientin hat mich gefragt ob zum Beispiel für eine Rückführung zu ihr nach Hause kommen würde.
00:03:44: Also einen Hausbesuch.
00:03:46: Ein Klient hat sich telefonische Begleitgespräche gewünscht, wieder ein anderer hat auch explizit nach Hausbesuchen gefragt und jedes Mal war er am Anfang derselbe Gedanke.
00:03:59: eigentlich möchte ich das gar nicht denn ich habe hier einen Ort an dem ich gewisse Dinge anbiete die ich auch anbieten möchte aber ich will eigentlich gar keine Hausbesuche machen.
00:04:11: Und genau dieser Satz, dieses eigentlich möchte ich das gar nicht hat mich sogar überrascht.
00:04:18: Denn früher hätte ich wahrscheinlich sofort begonnen nach einer Lösung zu suchen – nach einem Kompromiss oder eine Ausnahme!
00:04:27: Nicht weil ich das wirklich wollte sondern weil ich niemanden enttäuschen wollte.
00:04:31: aber dieses Mal war es anders.
00:04:34: Ich habe einfach nur wahrgenommen was da in mir passiert.
00:04:40: Ich habe diesen Gedanken gesehen, ich habe dieses kleine Schuldgefühl auch gespürt und trotzdem blieb etwas ganz ruhig in mir.
00:04:51: Eine Stimme die sagte Nein!
00:04:54: Nicht aus Härte nicht Aus Ablehnung sondern einfach aus der Klarheit heraus.
00:04:59: Und genau in diesem Moment wurde mehr etwas bewusst.
00:05:04: Nur weil ich etwas rein theoretisch könnte muss sich es nicht anbieten Und dieses Satz hat mich in den letzten Wochen und Tagen unglaublich begleitet.
00:05:18: Denn ich habe auf einmal verstanden, es geht gar nicht darum, möglichst viele Möglichkeiten zu haben!
00:05:25: Es geht darum, den Mut zu haben die Möglichkeiten loszulassen, die nicht zu unserem eigenen Weg gehören.
00:05:34: Ich habe mich auch im Nachhinein gefragt warum fühlt sich eigentlich ein Nein oft so viel schwerer an als ein Ja?
00:05:43: Denn wenn wir ehrlich sind, ist ein Nein einfach nur ein kleines Wort.
00:05:48: Und trotzdem löst es in vielen von uns ja unglaublich viel aus!
00:05:53: Vielleicht kennst du Gedanken wie was denkt der andere jetzt von mir?
00:05:58: Ist die Person jetzt enttäuscht oder bin ich egoistisch?
00:06:03: Hätte ich doch irgendwie helfen sollen?
00:06:07: war ich jetzt zu hart und plötzlich wird aus einem einzigen kleinen Wort Ein riesiger innerer Dialog.
00:06:16: Und dabei geht's oft gar nicht nur um das Nein, es geht um etwas viel tieferes.
00:06:22: Ich glaube viele von uns haben schon sehr früh gelernt dass Zustimmung etwas Schönes ist Denn wenn wir brav waren wurden wir ja gelobt.
00:06:34: Wenn wir geholfen haben dann wurden wir anerkannt.
00:06:38: Wenn wir uns angepasst haben haben wir dazugehört und das ist gerade für Kinder etwas ganz Wichtiges und Wertvolles.
00:06:46: Wir brauchen die Zugehörigkeit, wir sehnen uns nach ihr und deshalb speichert unser Gehirn sehr früh ab.
00:06:54: Wenn ich Ja sage dann bin ich sicher!
00:06:58: Wenn ich ja sage werde ich geliebt und vielleicht tragen wir deshalb bis heute Glaubenssätze in uns wie wenn ich Nein sage enttäusche ich jemanden oder auch wenn ich nein sage bin ich egoistisch.
00:07:12: Wenn ich Nein sage, verliere ich Liebe.
00:07:16: Und genau deshalb fühlt sich ein Nein manchmal viel größer an als es eigentlich ist.
00:07:22: Denn tief in unserem Inneren sagen wir nicht nur Nein zu einer Anfrage – Wir haben das Gefühl, wir würden Nein zu einem Menschen sagen!
00:07:32: Und genau hier dürfen wir denke ich etwas sehr Wertvolles lernen.
00:07:36: Ein Nein zu eine Bitte ist nicht automatisch ein Nein zu einen Menschen und ein Nein kann auch voller Wertschätzung sein, voller Liebe, Respekt.
00:07:47: Es sagt lediglich bis hierher und nicht weiter oder einfach nur.
00:07:54: das entspricht nicht meinem Weg und plötzlich verändert sich alles.
00:07:58: Das Nein wird nicht zu einer Mauer die uns trennt sondern zu einer liebevollen Grenze, zu einer Grenze die nicht trennt, sondern ganz im Gegenteil Klarheit schafft.
00:08:13: Was mich in den letzten Wochen am meisten ja fast schon überrascht hat, war dass keiner dieser Menschen nach meinem Nein enttäuscht war.
00:08:24: Keiner hat sich abgewendet, keiner war verletzt – das ganze Drama hat hauptsächlich in meinem eigenen Kopf stattgefunden und da wurde mir bewusst oft kämpfen wir gar nicht gegen die Reaktionen der anderen sondern gegen unsere eigene Vorstellung davon.
00:08:45: Ich glaube, wenn es um das Thema Grenzen geht dann tragen viele von uns einen Gedanken mit sich herum den wir nur selten hinterfragen.
00:08:55: Wir glauben ein Nein verletzt den anderen und genau deshalb fällt es uns oft so schwer das auszusprechen aber je länger ich darüber nachgedacht habe desto mehr frage ich mich stimmt das eigentlich wirklich?
00:09:10: oder verwechseln wir vielleicht Ehrlichkeit mit Ablehnung?
00:09:16: Denn was verletzt einen Menschen eigentlich wirklich?
00:09:20: Ein ehrliches Nein oder ein Ja, das nie von Herzen kommt.
00:09:27: Stell dir vor du sagst ja Aber innerlich spürst du längst Widerstand.
00:09:32: Du hilfst obwohl du eigentlich erschöpft bist.
00:09:36: Du übernimmst irgendetwas Obwohl dein Kalender längst voll ist und nach außen Wirkt alles vielleicht freundlich aber innerlich beginnt langsam etwas zu wachsen nämlich Frust, Erschöpfung vielleicht sogar Wut oder Kroll.
00:09:52: Nicht weil der andere etwas falsch gemacht hätte sondern weil wir selbst unsere eigene Grenze übergangen haben.
00:10:02: Vielleicht verletzt ein ehrliches Nein viel seltener als wir das so im Alltag glauben?
00:10:08: Ein unehrliches Ja dagegen, das hinterlässt oft Missverständnisse oder Erwartungen und irgendwann Enttäuschung!
00:10:19: Mit der Zeit.
00:10:21: Und deshalb glaube ich heute ein liebevoll ausgesprochenes Nein ist oft ehrlicher als ein Ja, das nur aus der Angst heraus entstanden ist.
00:10:31: und das Spannende ist ja eigentlich nicht was passiert wenn ich Nein sage sondern... Was passiert eigentlich?
00:10:38: Wenn ich immer Ja sage?
00:10:40: denn über die Folgen eines Nines denken wir oft sehr viel nach!
00:10:44: Über die folgen eines Jaes dagegen fast nie.
00:10:49: dabei Kostet uns jedes Jahr etwas.
00:10:52: Es kostet uns Zeit, Aufmerksamkeit, Energie und manchmal sogar ein kleines Stück von uns selbst.
00:11:01: Am Anfang merken wir das kaum Wir machen ja eine Ausnahme Dann noch eine und noch eine Und irgendwann stellen wir fest Hm!
00:11:13: Wir sind für unglaublich viele Menschen da Nur Ja immer seltener Für uns selbst.
00:11:20: Vielleicht kennst du das Gefühl Du kommst am Abend nach Hause.
00:11:24: Der Tag war voll, du hast organisiert, mitgedacht, geholfen dich gekümmert und trotzdem bleibt am Ende ein leiser Gedanke.
00:11:36: Für mich selbst war heute irgendwie noch kein Platz Und ich glaube darin liegt die eigentliche Gefahr.
00:11:44: Nicht daran dass wir helfen nicht Darin das wir großzügig sind sondern darin dass wir dabei langsam vergessen und selbst zuzuhören.
00:11:54: Und das passiert selten mit einem großen Knall, ganz im Gegenteil es passiert sehr leise – mit vielen kleinen Entscheidungen!
00:12:03: Mit jedem Jahr dass sich innerlich eigentlich nach einem Nein angefüllt hat bis wir irgendwann kaum noch wissen was wir eigentlich selbst möchten.
00:12:14: und vielleicht ist genau das der größte Preis nicht dass wir anderen geholfen haben sondern dass wir uns selbst dabei Stück für Stück verloren haben.
00:12:24: Wir verlieren uns nicht an einem einzigen großen Jahr, sondern an vielen kleinen Jahres die nie wirklich unsere waren.
00:12:35: Wie oft hören wir denn bitte diesen Satz du musst lernen Grenzen zu setzen?
00:12:40: Und ganz ehrlich ich finde dieses Satz wirklich gut gemeint aber gleichzeitig auch ein bisschen unvollständig Denn kaum jemand spricht darüber dass wir zuerst einmal wissen müssen wo unsere Grenzen dann überhaupt liegen Denn jeder Mensch ist anders.
00:12:59: Was für den einen selbstverständlich ist, fühlt sich für den anderen bereits zu viel an!
00:13:05: Der eine liebt es ständig unter Menschen zu sein und der andere braucht regelmäßig Zeit für sich.
00:13:12: Der eine telefoniert vielleicht gerne stundenlang.
00:13:15: Der andere merkt nach zehn Minuten das ihm eigentlich die Energie ausgeht – und beides ist aber völlig in Ordnung.
00:13:22: Grenzen sind nichts was für alle Menschen gleich aussieht.
00:13:27: Sie sind etwas zu tiefstpersönliches und genau deshalb können wir sie auch nicht einfach von anderen übernehmen.
00:13:36: Vielleicht liegt also die eigentliche Frage gar nicht darin, wie lerne ich nein zu sagen?
00:13:42: Vielleicht lautet sie wo genau endet mein ehrliches Jahr?
00:13:51: Ich glaube ja wir oder die meisten von uns merken unsere Grenzen meistens erst dann wenn wir sie längst überschritten haben erschöpft sind, genervt frustriert oder plötzlich aus heiterem Himmel gereizt reagieren.
00:14:11: Dabei sind genau diese Gefühle oft gar nicht das Problem.
00:14:14: Sie sind einfach nur liebevolle Hinweissschilder.
00:14:18: Sie sagen uns hier war deine Grenze und du bist schon wieder drüber gegangen!
00:14:23: Und vielleicht darfst Du sie beim nächsten Mal einfach schon etwas früher wahrnehmen?
00:14:29: Vielleicht hast Du beim Zuhören heute schon gemerkt dass es beim Grenzen setzen gar nicht darum geht, härter zu werden sondern ehrlicher.
00:14:39: Ehrlicher dem anderen gegenüber aber vor allem ehrliche uns selbst gegenüber.
00:14:43: Aber ich weiß auch das klingt oft viel einfacher als es sich im Alltag anfühlt Denn alte Gewohnheiten verschwinden nicht von heute auf morgen.
00:14:59: Wenn wir viele Jahre lang gelernt haben möglichst niemanden zu enttäuschen dann braucht es manchmal einfach etwas Zeit, unsere eigene innere Stimme wieder zu hören und ihr zu vertrauen.
00:15:11: Und deshalb möchte ich dir auch heute wieder ein paar kleine Impulse für deinen Alltag mitgeben keine Regeln, keine perfekten oder fertigen Lösungen sondern vier kleine Werkzeuge die auch mich dabei unterstützt haben meine Grenzen besser kennen zu lernen.
00:15:28: und vielleicht unterstützen sie auch dich.
00:15:31: Ich glaube selbst treue Das ist ein schönes Wort.
00:15:36: Beginnt gar nicht mit einem mutigen Nein, sondern schon viel früher – nämlich mit dem Inhalten!
00:15:44: Mit der ehrlichen Frage Was fühlt sich für mich jetzt gerade wirklich stimmig an?
00:15:53: Und genau dazu möchte ich dich jetzt einladen.
00:15:56: Werkzeug Nummer eins Die Pause.
00:16:00: Bevor du auf eine Bitte oder eine Anfrage antwortest Schenke dir einen kleinen Moment.
00:16:09: Du musst nicht sofort mit Ja oder Nein antworten!
00:16:14: Erlaube dir selbst einfach den Satz?
00:16:16: Danke für deine Frage, für deine Bitte oder Anfrage – ich möchte gerne kurz darüber nachdenken und meld mich dann.
00:16:25: Ich denke darüber nach, ich gebe dir dann Bescheid.
00:16:29: Allein diese kleine Pause verändert oft unglaublich viel denn sie gibt deinem Herzen die Möglichkeit ebenfalls mitzusprechen und nicht nur deinem automatischen Reflex.
00:16:43: Also, versuche nicht sofort zu antworten auf eine Bitte oder Anfrage wo sich etwas in dir zusammenzieht.
00:16:53: bitte einfach um eine kurze Pause.
00:16:55: du denkst darüber nach und gibst dann eine Antwort.
00:17:00: Werkzeug Nummer zwei Wo spürst Du Dein Ja?
00:17:05: Wenn dich jemand um etwas bittet Dann richte deinen Blick einmal nach Innern Nicht in deinem Kopf, in deinen Verstand.
00:17:14: Wie fühlt sich ein echtes Ja an?
00:17:17: Und wie fühlt es sich ein Nein an?
00:17:20: Vielleicht spürst du Weite vielleicht spürste aber auch Enge möglicherweise Leichtigkeit oder eben Druck.
00:17:28: oft kennt unser Körper die Antwort schon lange bevor unsere Verstandse gefunden hat und vielleicht darfst Du ihm in dieser Woche einfach mal zuhören wenn eine Frage kommt Spür hinein für sich das leicht und weite an oder spürst du Druck, oder etwas Beängendes.
00:17:49: Werkzeug Nummer drei Aus Liebe oder aus Angst?
00:17:55: Immer wenn du merkst dass du zu etwas Ja sagen möchtest, frage dich Warum sage ich gerade ja?
00:18:02: Ist es ein Ja aus Freude, aus Liebe, aus Verbundenheit?
00:18:07: Oder ist es ein Jahr aus Angst?
00:18:11: Aus Angst jemanden zu enttäuschen Nicht mehr gemocht zu werden oder egoistisch zu wirken.
00:18:19: Allein diese Frage kann unglaublich viel verändern, denn manchmal merken wir erst dadurch was wirklich hinter unserem Jahr steckt also aus Liebe oder aus Angst und Werkzeug Nummer vier ein liebevolles Nein.
00:18:37: suche die in dieser Woche eine kleine Situation in der du ehrlich nein sagen möchtest nicht hart nicht entschuldigend sondern freundlich.
00:18:49: Zum Beispiel danke, dass du in mich gedacht hast aber das passt im Moment nicht für mich.
00:18:55: oder auch ich freue mich über deine Frage, Anfrage oder Bitte Aber dieses mal möchte ich das nicht machen.
00:19:04: Du musst dich nicht rechtfertigen!
00:19:06: Du musst auch keine Erklärung finden.
00:19:09: Ein liebevoll ausgesprochenes Nein ist vollständig Auch etwas was da sich lernen durfte.
00:19:14: ein Nein isst ein vollständiger Satz Und vielleicht wirst du überrascht sein, wie oft der andere dein Nein viel gelassener annimmt als du es vielleicht vorher befürchtet hast.
00:19:27: Vielleicht wirst Du in dieser Woche nicht zu jeder Anfrage nein sagen – das musst Du auch gar nicht!
00:19:32: Vielleicht reicht es schon wenn Du bei der nächsten Entscheidung einfach einen kleinen Moment innehältst und dich fragst was entspricht heute wirklich meiner Wahrheit?
00:19:44: Möglicherweise hast Du heute erkanntes Grenzen nichts mit Ablehnung zu tun haben.
00:19:50: Vielleicht sind Sie vielmehr eine Einladung, eine Einladung deiner eigenen inneren Stimme endlich wieder zuzuhören – denn sie spricht oft sehr leise nicht mit Druck, nicht mit Angst sondern mit einer ruhigen Gewissheit.
00:20:06: und genau dieser Stimme möchte ich heute gemeinsam mit dir begegnen Nicht um meine Antwort auf alle Fragen zu finden Sondern um dich wieder mit den Menschen zu verbinden.
00:20:18: Der Tief in deinem Inneren längst weiß, welcher Weg sich richtig anfühlt.
00:20:26: Wenn du bereit bist dann starten wir in die Meditation.
00:20:30: Mach es dir bequem und wenn du magst schließe deine Augen.
00:20:37: Lass uns gemeinsam hinter den nächsten Schleier schauen.
00:20:42: Atme tief durch die Nase ein Und langsam wieder aus.
00:20:54: Tief einatmen und langsam wieder außeratmen.
00:21:10: Mit jedem Ausatmen darf dein Körper ein wenig weicher werden, ruhiger und leichter.
00:21:27: Stell dir vor du gehst einen Weg entlang ganz langsam und ohne Eile.
00:21:35: Schritt für Schritt links und rechts wachsen hohe Gräser die sich im Wind sanft bewegen.
00:21:49: Du hörst die Vögel Und eine leichte Brise streicht über deinen Gesicht.
00:21:59: Mit jedem Schritt wird dein Geist ruhiger.
00:22:08: Irgendwann erreichst du eine Weg-Gabelung, es liegen mehrere Wege vor dir – alle sehen schön aus, alle wirken interessant, alle könnten irgendwo hinführen.
00:22:31: und während du dort stehst und tief durchatmest bemerkst du etwas.
00:22:41: von jedem Weg kommen Stimmen die einer sagt Du solltest Die anderen erwarten, eine Dritte flüstert.
00:23:00: Du musst!
00:23:03: Du könntest!
00:23:05: Du dürftest doch!
00:23:08: Es sind viele Stimmen Liebevoll gemeint Und doch spürst du?
00:23:18: Keine davon ist wirklich deine und dann wird es still.
00:23:33: Mitten in dieser Stille hörst du eine weitere Stimme Ganz leise Fast werden flüstern.
00:23:47: Sie drängt sich nicht auf sie überzeugt dich nicht Sie fordert nichts, sie sagt einfach nur hier entlang.
00:24:06: Vielleicht erkennst du sie sofort vielleicht brauchst du einen Moment aber tief in deinem Herzen weißt Du das ist Deine Stimme nicht die Stimme der Angst, die Stimmen der Erwartungen des schlechten Gewissens sondern die Stimme deiner Wahrheit.
00:24:40: Du gehst langsam diesen Weg entlang und mit jedem Schritt Fühlst du dich leichter, nicht weil plötzlich alle Fragen verschwunden sind sondern weil Du aufgehört hast gegen Dich selbst zu laufen.
00:25:07: Du musst niemandem etwas beweisen, Niemanden enttäuschen!
00:25:18: Du darfst einfach Deinen Weg gehen und während Du weiter gehst bemerkst Du etwas Wunderschönes.
00:25:33: Links- und Rechts öffnen sich Türen Möglichkeiten Ideen Neue Wege.
00:25:54: Früher hättest du vielleicht versucht, durch jede Tür zu gehen.
00:25:59: Heute lächelst Du und gehst weiter – nicht weil die Türen schlecht werden sondern weil sie nicht Deine sind.
00:26:16: Plötzlich spürst du eine tiefe Ruhe, eine Ruhe die nicht daherkommt das alles leicht geworden ist Sondern weil du aufgehört hast gegen deine eigene Wahrheit anzukämpfen.
00:26:38: lege nun eine Hand auf dein Herz und sage dir selbst in Gedanken oder auch laut, ich darf meinem Herzen vertrauen.
00:26:55: Nicht jede Möglichkeit ist mein Weg!
00:27:01: Ich darf freundlich nein sagen – trotzdem ein liebevoller Mensch bleiben.
00:27:12: Atme noch einmal tief ein, langsam wieder aus.
00:27:23: Nimm dieses Gefühl mit in deinen Alltag zu jeder Entscheidung, zu jeder Begegnung.
00:27:36: Wenn das Leben dich wieder vor eine Weggabelung stellt, vertraue darauf, dass dein Herz den Weg längst kennt.
00:27:49: Nimm noch einen tiefen Atemzug und wenn du soweit bist komme langsam wieder ins He und Jetzt!
00:28:12: Vielleicht bedeutet Liebe nicht immer Ja zu sagen – vielleicht bedeutet Liebe ehrlich zu sein mit dem Anderen und mit dir selbst.
00:28:28: Vielleicht musst Du nicht jede Möglichkeit ergreifen Nicht jede Bitte erfüllen, nicht jedem Wunsch entsprechen.
00:28:39: Vielleicht darfst du darauf vertrauen dass dein Herz oft schon längst weiß welcher Weg wirklich deiner ist.
00:28:48: Nein mach dich nicht egoistisch.
00:28:51: es macht dich auch nicht unfreundlich.
00:28:56: Nimm dir nicht deine Liebe.
00:28:59: manchmal schützt es genau das was dir am wichtigsten ist und vielleicht beginnt Frieden genau dort wo wir aufhören gegen unsere eigene Wahrheit anzukämpfen.
00:29:12: Und bevor wir für heute zum Ende kommen, möchte ich dir noch einen kleinen Gedanken für unsere nächste Folge dalassen Denn vielleicht hast du heute erkannt wie wichtig es ist zu wissen was für dich wirklich stimmig ist.
00:29:32: Aber es gibt nur eine andere Frage die mindestens genauso spannend ist Was glaubst Du eigentlich tief in Dir?
00:29:41: Über das Leben, dass du dir wünscht.
00:29:46: Wir hören heute überall wie Manifestieren funktionieren soll.
00:29:51: Wünschen, visualisieren, affirmieren ins Handeln kommen.
00:29:55: Et voilà!
00:29:56: Das Universum liefert.
00:29:58: Aber was wenn Du Dir beruflichen Erfolg wünschst und tief in Dir glaubst?
00:30:05: So richtig erfolgreich werden immer nur die anderen.
00:30:09: Was Wenn Du Dir eine liebevolle Partnerschaft wünschte aber Gleichzeitig davon überzeugt bist, dass Beziehungen eigentlich nichts Gutes sind oder dass man sich auf Männer- oder Frauen nicht verlassen kann.
00:30:23: Was wirkt dann eigentlich stärker?
00:30:26: Dein Wunsch... ...oder doch die Geschichte, die du seit Jahren über dein Leben glaubst!
00:30:33: Genau darüber sprechen wir in der nächsten Folge von hinter dem Schleier Denn vielleicht gibt es beim Manifestieren einen entscheidenden Schritt, über den viel zu selten gesprochen wird.
00:30:45: Bis bald.
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