Was dir über Manifestieren niemand sagt | Folge 9

Shownotes

Warum funktioniert Manifestieren manchmal – und manchmal scheint sich trotz Visualisierung, Affirmationen und klarer Wünsche einfach nichts zu verändern?

Vielleicht fehlt in vielen Manifestationsmethoden ein entscheidender Schritt:

Wir beschäftigen uns damit, was wir wollen – aber viel zu selten damit, was wir tief in uns wirklich glauben.

In dieser ausführlichen Folge schauen wir deshalb hinter die klassischen Manifestationsformeln und beschäftigen uns mit der Verbindung zwischen Wünschen, Glaubenssätzen, Schattenarbeit und unserem tatsächlichen Handeln.

Du erfährst unter anderem:

warum bewusste Wünsche und unbewusste Überzeugungen einander widersprechen können wie Glaubenssätze unsere Wahrnehmung und Entscheidungen beeinflussen warum Affirmationen allein alte Überzeugungen oft nicht verändern wie du versteckte Glaubenssätze überhaupt erkennst welche Überzeugungen rund um Geld, Erfolg, Partnerschaft, Freundschaften, Körper und Selbstwert in dir wirken könnten wie du einen alten Glaubenssatz Schritt für Schritt hinterfragst warum ein neuer Glaubenssatz für dich glaubwürdig sein sollte wie du durch neue Erfahrungen auch neue innere Überzeugungen stärkst warum Manifestieren für mich nicht bedeutet, beim Universum zu „bestellen“ welche Rolle Klarheit, Bewusstsein, Handlung und Vertrauen dabei spielen

✨ Praktischer Glaubenssatz-Check

Nimm dir gerne Papier und Stift und vervollständige spontan Sätze wie:

Geld ist … Erfolgreiche Menschen sind … Arbeit bedeutet … Beziehungen sind … Mein Körper ist … Ich bin …

Nicht mit der Antwort, die du gerne glauben möchtest – sondern mit dem Gedanken, der wirklich als Erstes auftaucht.

🧘 Meditation: „Was steht zwischen dir und deinem Wunsch?“

Eine geführte Reise zu einem Wunsch, der dir am Herzen liegt – und zu den alten Geschichten und Überzeugungen, die vielleicht noch zwischen dir und diesem Wunsch stehen.

Vielleicht beginnt Manifestieren nicht damit, dem Universum zu sagen, was du willst.

Vielleicht beginnt es damit, dir selbst ehrlich zuzuhören.

Transkript anzeigen

00:00:18: Hallo und schön, dass du da bist.

00:00:20: Mein Name ist Lydia Maria und ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam hinter den nächsten Schleier schauen!

00:00:26: Und ich möchte mit dir heute über ein Thema sprechen bei dem Ich das Gefühl habe, dass uns mittlerweile an jeder Ecke jemand erklärt wie es eigentlich funktioniert.

00:00:37: Manifestieren Wenn man manchen Videos, Podcasts oder Büchern glaubt dann klingt das auch total simpel und einfach.

00:00:46: Erstens Du musst wissen, was du willst.

00:00:48: Zweitens, du musst es visualisieren.

00:00:51: Drittens, du brauchst die richtige Affirmationen.

00:00:54: und viertens du musst dich so fühlen als wäre dein Wunsch bereits Realität!

00:01:00: Und natürlich solltest du im besten Fall dann noch ein bisschen ins Handeln kommen... ...und dann heißt es loslassen, vertrauen und warten bis das Universum liefert.

00:01:11: Ganz ehrlich ich glaube ganz so einfach ist es nicht und das sage ich als jemand der Absolut daran glaubt, dass unsere Gedanken unserer Intention und unsere innere Ausrichtung ganz ganz viel in unserem Leben verändern können.

00:01:26: Ich habe auch selbst Dinge erlebt bei denen ich im Nachhinein dachte wow das hab' ich mir genau so gewünscht.

00:01:34: also manchmal hat es wirklich erstaunlich gut übereingestimmt.

00:01:38: Und gleichzeitig kenne ich aber auch die andere Seite Dinge, die ich mir wirklich gewünschte habe mit denen wusste was ich wollte, die ich visualisiert habe.

00:01:50: Bei denen ich versucht habe positiv zu denken und trotzdem hat sich nichts bewegt oder zumindest nicht genauso wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe.

00:02:01: Und irgendwann hab' ich mich dann gefragt warum eigentlich?

00:02:05: Warum scheint manifestieren manchmal fast mühelos zu funktionieren?

00:02:10: und ein anderes mal können wir visualisieren affirmieren wünschen so viel wir wollen und kommen trotzdem keinen Schritt weiter.

00:02:21: Und dann bin ich auf eine Frage gestoßen, die für mich vieles verändert hat – nicht was wünsche ich mir, sondern was genau glaube ich eigentlich über das, was ich mir wünsche?

00:02:36: Denn nehmen wir zum Beispiel beruflichen Erfolg!

00:02:41: Ich kann mir vorstellen wie mein Unternehmen wächst.

00:02:45: Ich kann mir ausmalen, wie sich Erfolg anfühlt.

00:02:48: Ich kann jeden Morgen vor dem Spiegel stehen und sagen ich bin erfolgreich!

00:02:54: Aber was passiert wenn tief in mir gleichzeitig ein ganz anderer Satz lebt?

00:03:03: Vielleicht für großen Erfolg bin ich nicht gut genug oder sogar Wenn ich wirklich erfolgreich bin dann mögen mich vielleicht manche Menschen nicht mehr Oder auch Und das kenne ich von vielen Klienten, von mir.

00:03:19: Sie wünschen sich eine liebevolle verlässliche Partnerschaft!

00:03:23: Sie visualisieren diesen Menschen, sie stellen sich vor wie sich diese Beziehung anfühlt und gleichzeitig tragen sie in sich die Überzeugungen auf Männer oder Frauen kann man sich nicht verlassen.

00:03:39: Oder irgendwann werde ich sowieso verlassen... ...oder auch wenn ich jemandem wirklich Vertraue an mich heranlasse Dann werde ich früher oder später verletzt.

00:03:53: Was glaubst du, wirkt dann eigentlich stärker?

00:03:56: Der Wunsch, den ich jeden Morgen vielleicht für zehn Minuten visualisiere... ...oder doch die Überzeugung durch die ich vielleicht seit zwanzig dreißig Jahren auf die Welt schaue und genau hier wird manifestieren für mich wirklich interessant denn vielleicht liegt es manchmal gar nicht daran dass wir falsch manifestieren.

00:04:23: Ich denke, wir haben einfach vergessen hinter unseren Wunsch zu schauen.

00:04:27: Dorthin wo unsere alten Geschichten liegen, unsere Erfahrungen und unsere Ängste unserer Glaubenssätze all das was wir irgendwann über Liebe Geld auch Gesundheit Erfolg Freundschaft Und vor allem über uns selbst gelernt haben Und was heute vielleicht zu selbstverständlich in uns lebt, dass wir gar nicht bemerken, das wär's glauben.

00:04:55: Vielleicht können wir dem Universum klar sagen – Das ist es, was ich möchte!

00:05:00: Und gleichzeitig leben wir unbewusst jeden Tag nach einem völlig anderen Satz und deshalb möchte ich heute nicht mit dir darüber sprechen wie du noch besser manifestierst.

00:05:12: Ich möchte mit ihr hinter die Manifestation schauen.

00:05:15: Wir werden uns verschiedene Bereiche unseres Lebens ansehen, und zwar ganz genau.

00:05:22: Was sabotiert unsere Manifestation in den Bereichen Liebe Erfolg Geld Gesundheit Freundschaften?

00:05:30: Unser Körper unser Selbstwert?

00:05:33: Und vielleicht wirst du heute bei dem einen oder anderen Satz plötzlich denken Moment mal das glaube ich ja tatsächlich Und dann möchte ich dir natürlich zeigen, wie du solche Glaubenssätze nicht einfach mit einer positiven Affirmation überklebst.

00:05:51: Sondern wie du beginnen kannst sie wirklich zu hinterfragen und Schritt für Schritt zu verändern.

00:05:56: Denn Manifestieren beginnt für mich nicht damit dem Universum möglichst genau zu erklären was ich denn gerne hätte sondern mit einer viel unbequemeren aber auch viel kraftvolleren Frage Was glaube ich tief in mir eigentlich wirklich?

00:06:15: Und genau dort schauen wir heute gemeinsam hinter den nächsten Schleier.

00:06:21: Vielleicht müssen wir für den Anfang erst einmal verstehen, was genau ein Glaubenssatz wirklich ist!

00:06:27: Denn ein Glaubenssatz ist nicht einfach nur eine Gedanke der uns hin und wieder durch den Kopf geht – es ist vielmehr eine Überzeugung die wir irgendwann so oft gedacht haben gehört oder... erlebt haben, dass wir aufgehört haben sie zu hinterfragen.

00:06:44: Sie fühlt sich für uns nicht mehr an wie das glaube ich sondern so ist es und genau das macht Glaubenssätze so unglaublich mächtig!

00:06:57: Vielleicht bist du in einer Familie ein Aufgewachsenen der häufig gesagt wurde Geld wächst nicht auf den Bäumen oder von so etwas kann man ja nicht leben.

00:07:09: vielleicht hast Du erlebt Beziehung zerbrochen ist und irgendwann entstand daraus der Satz, Menschen die ich liebe verlassen mich.

00:07:19: Vielleicht wurdest du auch ja in der Schule ausgelacht als du dich vor die Klasse gestellt hast und irgendwo in dir es zurückgeblieben.

00:07:28: wenn ich mich zeige mache ich mich angreifbar oder Du hast als Kind erlebt dass Du besonders viel Anerkennung bekommen hast Wenn Du etwas geleistet hast Und daraus wurde irgendwann der Glaubenssatz Ich bin wertvoll, wenn ich erfolgreich bin.

00:07:46: Wenn ich viel leiste!

00:07:48: Das Spannende daran ist... Irgendwann erinnern wir uns vielleicht nicht einmal mehr daran wo diese Überzeugungen überhaupt entstanden sind Aber Wir leben nach Ihnen.

00:07:58: Wir treffen Entscheidungen nach Ihnen Wir interpretieren Situationen aufgrund von ihnen Wir sehen auch Möglichkeiten durch sie Und manchmal übersehen wir Möglichkeiten sogar wegen Ihnen.

00:08:13: Stell dir vor, zwei Menschen bekommen dieselbe berufliche Chance.

00:08:17: Sie haben dieselben Voraussetzungen.

00:08:19: nur Person eins denkt Warum eigentlich nicht ich?

00:08:24: und die andere denkt Ich bin noch nichts so weit.

00:08:27: dafür Bin ich noch nicht gut genug.

00:08:30: Die Möglichkeit ist dasselbe aber was daraus entsteht kann vollkommen unterschiedlich sein Nicht weil das Universum den einen der beiden lieber hätte sondern weil beide durch eine andere innere Geschichte auf dieselbe Situation sehen.

00:08:50: Und genau deshalb finde ich einen Gedanken beim Manifestieren so wichtig!

00:08:56: Unsere Glaubenssätze beeinflussen nicht nur was wir denken, sie beeinflussten auch was wir wahrnehmen und was wir tun – denn wenn Ich zum Beispiel tief in mir davon überzeugt bin mit Geld hatte ich noch nie Glück dann werde ich vielleicht ganz anders mit finanziellen Möglichkeiten umgehen.

00:09:17: Oder wenn ich glaube auf Männer oder Frauen, kann man sich nicht verlassen?

00:09:24: Dann werde ich wahrscheinlich auf Nähe anders reagieren!

00:09:29: Oder wenn tief in mir geschrieben steht Ich bin nicht gut genug.

00:09:33: Denn werde ich eine Chance gar nicht erst ergreifen oder mich kleiner machen als ich eigentlich bin und dann passiert etwas Interessantes.

00:09:44: Von außen sieht es vielleicht so aus, als würde sich mein Glaubenssatz immer wieder bestätigen.

00:09:49: Ich denke, siehst du?

00:09:51: Ich habe's doch gewusst!

00:09:53: Dabei habe ich vielleicht vollkommen unbewusst Entscheidungen getroffen die genau diese alte Geschichte immer wieder mitgeschrieben haben.

00:10:07: und hier beginnt für mich die eigentliche Arbeit nicht beim nächsten Vision Board – und ich mag Vision Boards wirklich Auch Affirmationen mag ich, sondern bei der Bereitschaft ehrlich hinzuschauen.

00:10:23: Welche Geschichte erzähle ich mir über mein eigenes Leben?

00:10:29: Und ich möchte in dieser Stelle etwas ganz deutlich sagen – das bedeutet nicht dass alles was uns im Leben wieder fährt durch unsere Glaubenssätze entsteht!

00:10:37: Dass wir jedes Unglück, jede Krankheit, jeden Schicksalsschlag irgendwie selbst manifestiert hätten….

00:10:43: nein es glaube ich nicht und ich finde Dieser Gedanke kann sogar unglaublich viel unnötige Schuld erzeugen.

00:10:50: Aber ich glaube sehr wohl, dass unsere inneren Überzeugungen beeinflussen können wie wir durchs Leben kennen – was wir uns zutrauen, was wir erwarten auch welche Entscheidungen wir treffen und was wir zulassen und vielleicht auch welche Möglichkeiten wir überhaupt erkennen!

00:11:10: Und genau deshalb reicht es manchmal nicht einen alten Glaubenssatz einfach mit einem schöne neuen Satz zu überdecken.

00:11:17: Wenn Tief in mir steht, ich werde sowieso verlassen und ich sage mir jeden Morgen Ich führe eine sichere und liebevolle Beziehung.

00:11:26: Kann es sein dass ein Teil von mir innerlich sofort antwortet?

00:11:29: Ja schön wärs Und sich das einfach wie eine glatte Lüge anfühlt?

00:11:36: Vielleicht müssen wir also nicht lauter affirmieren.

00:11:41: Vielleicht müssen wir einfach zuerst herausfinden, was da eigentlich noch in uns mitspricht.

00:11:46: Und genau das möchte ich jetzt mit dir machen – dazu möchte ich dich gerne einladen!

00:11:50: Wir schauen gemeinsam in einige Bereiche deines Lebens und während du zuhörst versuche gar nicht deine Gedanken sofort zu verändern.

00:12:01: Beobachte sie einfach nur.

00:12:03: Vielleicht begegnet ihr einen Satz bei dem du denkst... Nein, das glaube ich überhaupt nicht.

00:12:08: Super wunderbar.

00:12:10: Und vielleicht begegnet ihr einer, bei dem etwas in dir ganz leises sagt?

00:12:14: Oh.

00:12:16: Das kommt mir bekannt vor!

00:12:18: Und genau dort kann es interessant werden.

00:12:21: Also lass uns gemeinsam eine Art Glaubenssatz-Check machen und jetzt wird's praktisch denn vielleicht hörst du diesen Podcast gerade beim Autofahren, beim Spazieren gehen, beim Kochen aber vielleicht möchtest du diese Folge später einfach noch einmal anhören tatsächlich an Blatt Papier und einen Stift nehmen, denn ich möchte mit dir durch die verschiedenen Bereiche unseres Lebens gehen.

00:12:47: Und ich lade dich allen bei jedem Bereich nicht nur zu fragen was wünsche ich mir sondern was glaube und denke ich aus tiefsten Herzen darüber?

00:13:00: Und bitte bewerte auch nichts davon von dem was auftaucht!

00:13:04: Es geht nicht darum möglichst viele negative Glaubenssätze in dir zu finden und schon gar nicht darum dir einzureden dass mit dir irgendetwas nicht stimmt.

00:13:12: Es geht nur darum, neugierig zu werden!

00:13:16: Denn manche Überzeugungen sind so lange bei uns... ...dass wir sie gar nicht mehr als Überzeugung erkennen.

00:13:25: Sie klingen einfach nach unserer Realität.

00:13:30: Also beginnen wie vielleicht in einem Bereich, bei dem das ganz besonders deutlich wird.

00:13:34: Lass uns doch einfach mit dem Thema Geld starten.

00:13:37: Vielleicht wünschst du dir finanzielle Freiheit.

00:13:41: Mehr Geld.

00:13:43: Mehr Sicherheit.

00:13:43: Vielleicht möchtest du dir weniger Gedanken darüber machen müssen, was etwas kostet und gleichzeitig denkst du vielleicht für Geld muss man hart arbeiten oder Geld ist immer knapp.

00:14:02: Oder auch mit Geld war ich noch nie gut oder auch bei mir ist das Geld genauso schnell weg wie es wieder reinkommt.

00:14:13: Vielleicht hast aber auch ganz andere Sätze gelernt.

00:14:17: Geld macht nicht glücklich Oder auch sehr beliebt, reiche Menschen sind oberflächlich oder unsympathisch.

00:14:27: Wer viel Geld hat muss irgendwo egoistisch sein.

00:14:33: Oder man sollte mit wenig Zufrieden sein – auch gut über Geld spricht man nicht!

00:14:45: Und jetzt wird es interessant denn was passiert wenn du dir einerseits mehr Geld wünscht?

00:14:52: Aber ein Teil von dir, Menschen mit viel Geld eigentlich gar nicht besonders sympathisch findet?

00:14:58: Willst du dann wirklich zu dieser Gruppe gehören?

00:15:01: Oder vielleicht ist dein Glaubenssatz auch viel subtiler.

00:15:05: Zum Beispiel, ich brauche gar nicht soviel!

00:15:10: Das kann zum einen natürlich ein wunderschöner Ausdruck von Zufriedenheit sein aber es kann auch interessant sein zu fragen glaube ich das wirklich oder habe ich irgendwann gelernt dass es irgendwie unanständig ist mehr zu wollen?

00:15:28: Vielleicht steckt er runter.

00:15:30: Ich darf nicht zu viel verlangen oder andere brauchen es dringender als ich.

00:15:36: Ich sollte dankbar sein für das, was ich habe.

00:15:40: und ja natürlich dürfen wir dankbar sind aber Dankbarkeit und der Wunsch nach Wachstum müssen sich nicht ausschließen.

00:15:49: vielleicht möchtest du dir deshalb die Frage stellen Was denke ich über Menschen?

00:15:56: Die sehr viel Geld haben?

00:16:00: denn manchmal finden wir genau dort unsere eigenen Grenzen.

00:16:06: Lass uns weitergehen.

00:16:07: zum Thema Beruf und Erfolg.

00:16:11: Vielleicht wünschte dir beruflichen Erfolg, du möchtest mit deiner Arbeit gesehen werden mehr verdienen dich selbstständig machen ein Unternehmen gründen die für eine Führungsposition bewerben einen Buch schreiben oder endlich dieses eine Projekt beginnen Und gleichzeitig könnten in dir Sätze leben wie andere sind viel besser als ich.

00:16:40: Dafür fehlt mir noch die richtige Ausbildung.

00:16:43: Oder ich bin einfach nicht der Typ für großen Erfolg.

00:16:49: oder auch gut, die wirklich erfolgreichen, die hatten halt die richtigen Kontakte?

00:16:58: Auch sehr beliebt!

00:16:59: Ich bin schon zu alt um nochmal neu anzufangen.

00:17:04: Oder dafür fühle ich mich noch nicht ganz bereit.

00:17:09: Dieses Noch-Nicht finde Übrigens besonders spannend.

00:17:14: Denn manchmal klingt es ja grundsätzlich vernünftig!

00:17:18: Ich muss noch einen Kurs machen, ich muss noch ein Zertifikat erlangen, ich brauche noch etwas Erfahrung, ich müssen noch ein bisschen besser werden, noch ein bißchen sicherer werden.

00:17:32: und ja vielleicht stimmt das manchmal auch aber manchmal bedeutet ich bin noch nicht bereit in Wahrheit herauszufinden, ob ich gut genug bin.

00:17:44: Und es gibt noch eine andere Seite von Erfolg über die wir viel seltener noch sprechen.

00:17:51: Vielleicht möchtest du erfolgreich sein aber gleichzeitig glaubst du?

00:17:54: Wenn ich erfolgreich bin habe ich keine Freizeit mehr oder dann erwarten alle noch mehr von mir.

00:18:04: oder auch Erfolg bedeutet Stress Selbstständigkeit bedeutet ständig arbeiten zu müssen Oder wenn ich sichtbar werde dann werde ich kritisiert.

00:18:20: Vielleicht sogar, wenn ich erfolgreicher werde als Menschen in meinem Umfeld, passe ich vielleicht gar nicht mehr dazu.

00:18:31: oder wer bin ich?

00:18:32: Das ausgerechnet ich so erfolgreich sein sollte!

00:18:37: Dann wünschen wir uns vielleicht unbewusster Erfolg und ein anderer Teil von uns versucht gleichzeitig uns vor den vermeintlichen Konsequenzen dieses Erfolgs zu schützen.

00:18:51: Ja deshalb finde ich die Frage so spannend Was würde sich in meinem Leben verändern, wenn mein beruflicher Wunsch morgen tatsächlich wahr wäre?

00:19:02: Und gibt es irgendeinen Teil davon vor dem ich Angst habe.

00:19:10: Lass uns noch in den Bereich Liebe und Partnerschaft schauen!

00:19:15: Vielleicht wünscht du dir ja einen Partner oder eine tiefere Beziehung Nähe Vertrauen Verlässlichkeit.

00:19:25: und gleichzeitig hast Du aber irgendwann gelernt auf Männer oder Frauen, kann man sich nicht verlassen.

00:19:35: Oder Frauen wollen immer mehr als man geben kann.

00:19:41: Oder auch am Ende wird man sowieso verletzt.

00:19:45: Auch gut alle guten Männer sind schon vergeben!

00:19:50: Beziehungen funktionieren bei mir einfach nicht.

00:19:55: Ich gerate immer an den Falschen.

00:19:58: Sobald ich mich wirklich öffne werde ich verletzst.

00:20:01: Oder vielleicht glaubst du Menschen verlassen dich sowieso irgendwann?

00:20:05: Vielleicht steckt aber auch etwas anderes darunter.

00:20:11: Der Gedanke, dass du durch eine Beziehung deine Freiheit verlieren könntest, das du ständig Kompromisse eingehen müsstest oder ich habe eigentlich gar keinen Platz für jemand in meinem Leben.

00:20:31: oder auch wenn mich wirklich jemand kennenlernt dann bin nicht vielleicht mehr genug.

00:20:39: und auch hier finde ich eine Frage unglaublich aufschlussreich.

00:20:44: Was denke ich ganz allgemein über Beziehungen?

00:20:49: Wenn du diesen Satz vervollständigen müsstest, beziehungen sind punktpunkt Punkt.

00:20:56: Was käme dann spontan?

00:20:59: Beziehung sind schön sicher oder anstrengend kompliziert vergänglich einengend.

00:21:11: also nicht das was du gerne antworten würdest sondern dass was als erstes auftaucht.

00:21:17: Nimm diese ersten Gedanken, diese ersten Impulse.

00:21:19: Denn vielleicht liegt genau dort etwas das jetzt gesehen werden möchte.

00:21:25: Auch ein wichtiger Bereich natürlich ist der Bereich Freundschaft und Zugehörigkeit.

00:21:30: Vielleicht wünschst du dir tiefe Freundschaften Menschen mit denen du einfach nur du selbst sein kannst Und gleichzeitig glaubst du aber Am Ende bin immer ich diejenige die sich meldet.

00:21:44: Menschen kommen und gehen Man kann niemanden wirklich vertrauen.

00:21:52: Ich gehöre irgendwie nie so ganz dazu.

00:21:56: Oder auch in Gruppen fühle ich mich immer außen vor, oder auch Frauen sind untereinander neidisch.

00:22:09: Auch ein möglicher Glaubenssatz wäre Freundschaften werden irgendwann immer oberflächlich.

00:22:15: Oder wenn ich Nein sage dann werde ich ausgeschlossen.

00:22:18: Vielleicht möchtest du Nähe aber hast gleichzeitig gelernt dich schützen zu müssen Und manchmal sieht dieser Schutz von außen überhaupt nicht nach Angst aus.

00:22:27: Vielleicht bist du einfach immer nur sehr beschäftigt, vielleicht erzählst du wenig von dir, vielleicht wartest du darauf dass sich der andere meldet oder vielleicht ziehst du dich auch beim kleinsten Konflikt zurück und irgendwann denkst du siehst du Freundschaften halten wir mir einfach nicht.

00:22:48: dabei könnte darunter eine ganz andere Geschichte liegen.

00:22:54: dann lassen Sie jetzt noch zum Bereich Körper und Gesundheit schauen.

00:23:01: Und in diesem Bereich möchte ich dir etwas ganz deutlich sagen, Ich glaube nicht dass wir Krankheiten einfach durch falsche Gedanken erschaffen oder das jemand krank ist weil er nicht richtig manifestiert hat.

00:23:14: Unsere Körper und unsere Gesundheit sind viel zu komplex dafür!

00:23:19: Und ich finde es sogar wirklich problematisch Menschen für Krankheit auch noch das Gefühl zu geben Es wäre Ihre Schuld und Sie hätten etwas falsch gemacht oder falsch gedacht.

00:23:31: Aber unsere Überzeugungen können sehr wohl beeinflussen, wie wir mit unserem Körper umgehen!

00:23:38: Und vielleicht denkst du ich war noch nie sportlich?

00:23:43: Ich habe einfach keine Disziplin.

00:23:45: oder ja auch gesundes Essen schmeckt mir nicht Oder ich kann mein Gewicht sowieso nicht halten.

00:23:55: Vielleicht kennst Du auch den Satz geht es eben bergab oder für Sport habe ich überhaupt keine Zeit.

00:24:06: Oder, ich fange motiviert an und höre sowieso wieder auf.

00:24:11: vielleicht sogar mein Körper funktioniert einfach nicht so wie er sollte.

00:24:17: wenn ich mich selbst jahrelang als jemanden beschreibe der keine Disziplin hat Wie wahrscheinlich ist das dann dass ich mich bei der nächsten Gelegenheit plötzlich als jemandem erlebe der sehr wohl gut für sich sorgen kann?

00:24:31: Vielleicht dürfen wir also Auch hier hinterfragen, welche Geschichte erzähle ich über meinen Körper?

00:24:40: Und hilft mir diese Gedanke dabei oder diese Geschichte dabei gut für meinen Körper zu sorgen.

00:24:50: Und nun lasst uns noch zu einem letzten wichtigen Punkt schauen dem Thema Selbstwert.

00:24:56: und vielleicht kommen wir jetzt zu den Bereich der eigentlich unter all diesen anderen Bereichen liegt.

00:25:03: was glaube ich eigentlich über mich?

00:25:08: Vielleicht, ich bin nicht gut genug.

00:25:14: Vielleicht... Ich bin nicht interessant genug!

00:25:19: Ich bin zu sensibel, zu kompliziert.

00:25:26: Andere können das besser.

00:25:30: Vielleicht glaubst du, du musst erst etwas leisten damit du wertvoll bist?

00:25:35: Du glaubst, du darfst keine Fehler machen oder du musst es allen rechtmachen.

00:25:42: Oder du glaubst,... ...ich bin nicht besonders mutig.

00:25:47: Ich ziehe Dinge nie wirklich durch.

00:25:53: Schlecht in Beziehungen, ich kann nicht mit Geld umgehen.

00:25:56: Oder einfach oder einer der scheinbar unscheinbarsten Sätze überhaupt?

00:26:02: So bin ich eben!

00:26:05: Ich finde diesen Satz unglaublich spannend denn vielleicht ist manches von dem was wir für unsere Persönlichkeit halten einfach nur eine Geschichte die wir sehr lange über uns selbst erzählt haben nach dem Motto... chaotisch.

00:26:25: Ich bin kein erfolgreicher Mensch oder kann mich nicht durchsetzen, ich bin nicht kreativ oder ich bin jemand der nie Glück

00:26:34: hat.".

00:26:36: Irgendwann wird aus das ist mir einige Male passiert ein.

00:26:41: so bin ich eben und genau dort werde eine Erfahrung zur Identität.

00:26:47: vielleicht ist es deshalb eine der spannendsten Fragen überhaupt.

00:26:51: wer glaube ich zu sein?

00:26:56: Und passt dieser Mensch eigentlich zu dem Leben, das ich manifestieren möchte?

00:27:01: Das ich mir wünsche.

00:27:05: Ja und jetzt lass uns zum eigentlichen Check kommen!

00:27:12: Wenn du später diese Übung für dich machen möchtest dann nimm dir einfach ein Blatt Papier und schreibe dir die verschiedenen Lebensbereiche auf Geld Beruf und Erfolg Partnerschaft Freundschaften Körper und Gesundheit Und ich selbst.

00:27:37: Und dann vervollständige zu jedem Bereich ganz spontan ein paar Sätze.

00:27:43: Geld ist Punkt, Punkt, punkt!

00:27:46: Was denkst du wirklich über Geld?

00:27:49: Die ersten Gedanken die dir kommen.

00:27:53: Erfolgreiche Menschen sind Punkt, Punkt, Punkt.

00:27:57: Was denkste du über erfolgreichere Menschen wirklich oder über Erfolge im Allgemeinen?

00:28:04: Dann Arbeit bedeutet Punkt, punkt.

00:28:08: Das sieht ja... Leicht von der Hand geht?

00:28:10: Dass du viel leisten musst.

00:28:12: Was denkst Du über Arbeit?

00:28:15: Was sind deine tiefsten inneren Überzeugungen?

00:28:19: Dann schreib noch auf Beziehungensind.

00:28:21: Punkt, Punkt, punkt!

00:28:23: Was denkste über Beziehung?

00:28:28: Sind Beziehungs- was für dich?

00:28:30: Basieren Sie auf Ehrlichkeit und Vertrauen oder sind Beziehunge eher schwierig?

00:28:37: Was denkest Du über Männer, über Frauen?

00:28:40: Männer sind... Punkt, Punkt!

00:28:42: Frauen sind Punkt.

00:28:43: Schreibt ihr das genau auf?

00:28:44: Was sind deine ersten Gedanken dazu?

00:28:48: und was denkst du über Freundschaften?

00:28:52: Freundschaften sind.

00:28:56: Was sind Freundschaft für dich?

00:29:00: Was denkst Du über deinen Körper?

00:29:02: Schreib dir auf.

00:29:03: mein Körper ist Punkt.

00:29:06: Ist er zuverlässig?

00:29:07: Ist der immer für Dich da oder ist es irgendwie schwierig?

00:29:13: Und zu guter Letzt ich bin Punkt.

00:29:21: Und bitte versuche nicht besonders spirituell oder positiv zu antworten.

00:29:26: Schreibe das erste auf, was dir kommt!

00:29:29: Auch wenn du denkst – oh Gott, das darf ich doch eigentlich gar nicht denken, ich will das auch gar nicht aufschreiben – gerade dann schau hin.

00:29:37: Anschließend stell dir bitte auch die Frage Was habe ich als Kind über diese Lebensbereiche gehört?

00:29:46: Oder erlebt?

00:29:48: Wie wurde denn bei dir Zuhause über Geld gesprochen Über reiche Menschen, über Arbeit Männer und Frauen.

00:29:55: Über die Ehe.

00:29:57: Über den Körper.

00:30:00: Über Erfolg.

00:30:01: Über Menschen, die große Träume haben?

00:30:05: Vielleicht entdeckst du dabei sogar Sätze bei denen du plötzlich merkst Moment mal das ist ja gar nicht meine Stimme.

00:30:12: Das ist vielleicht ein Satz meiner Mutter oder meines Vaters Meines Lehrers Meines früheren Partners oder eine Schlussfolgerung, die du als Kind aus irgendeiner Erfahrung gezogen hast.

00:30:27: Und vielleicht darfst du heute zum ersten Mal fragen, möchte ich diesen Satz eigentlich weiterhin glauben?

00:30:34: Denn genau hier beginnt für mich die tiefste Schattenarbeit – nicht indem wir in uns nach Dunkelheit suchen sondern indem wir Licht auf das Werfen was bisher im Verborgenen unser Leben mitbestimmt hat!

00:30:49: Und wenn du dort einen Glaubenssatz findest, der deinem Wunsch entgegensteht beginnt vielleicht das wichtigste Teil.

00:30:56: Nicht ihn wegdrücken nicht in mit einer Affirmation überkleben sondern ihn wirklich zu verändern.

00:31:03: und genau darum geht es im nächsten Schritt.

00:31:07: Denn wie verändere ich denn einen Glaubsatz wirklich den ich Jahrzehnte lang mit mir herum schleppe?

00:31:14: Vielleicht hast Du Dich ja bei einem der Sätze die ich zuvor erwähnt habe ertappt vielleicht sogar beim Mehreren.

00:31:20: Und dann stellt sich natürlich die entscheidende Frage super.

00:31:24: Jetzt habe ich hier ein wundervolles Potpourri an negativen Glaubenssätzen, die mich eigentlich sabotieren – was mache ich jetzt damit?

00:31:33: Denn einen Glauben-Satz zu erkennen ist unglaublich wertvoll!

00:31:37: Aber ihn zu erkennen bedeutet nicht automatisch dass er verschwindet.

00:31:42: und genau hier begegnet uns meiner Meinung nach ein ähnliches Problem wie bei Manifestieren selbst.

00:31:48: Wir versuchen manchmal einen alten Glaubenssatz einfach durch einen neuen zu ersetzen.

00:32:03: Aus Ja, genau das glaubst du wohl selbst nicht.

00:32:22: Das fühlt sich dann einfach wie eine Lüge an!

00:32:26: Dann können wir diesen Satz hundertmal wiederholen aber ein Teil von uns glaubt ihn einfach noch nicht und vielleicht müssen wir deshalb nicht versuchen unsere alten Überzeugungen möglichst schnell loszuwerden.

00:32:40: Vielleicht dürfen wir sie zuerst einmal verstehen Verstehen warum Sie überhaupt da sind Und dafür möchte ich dir ein paar Schritte mitgeben.

00:32:50: Werkzeug Nummer eins.

00:32:52: Frag dich, ist das wirklich mein Satz?

00:32:55: Denn nehmen wir an du hast beim Glaubenssatzcheck entdeckt für Geld muss man immer hart arbeiten.

00:33:02: Dann versuche nicht sofort diesen Satz zu verändern sondern frag dich zuerst Woher kenne ich ihn eigentlich?

00:33:11: Wer hat in meiner Kindheit so über Geld gesprochen?

00:33:13: Was habe ich beobachtet?

00:33:17: Vielleicht hast Du erlebt wie deine Eltern ständig gearbeitet haben.

00:33:22: Vielleicht wurde bei euch auch gesagt, von nichts kommt nichts oder die da oben haben es leicht?

00:33:28: Vielleicht wurde ein wohlhabender Mensch abfällig kommentiert und irgendwann hast du daraus etwas gelernt.

00:33:36: oder du hast den Satz auf Männer kann man sich nicht verlassen.

00:33:41: vielleicht stand er aus einer eigenen schmerzhaften Beziehung vielleicht aber auch aus den Erfahrungen deiner Mutter.

00:33:51: Vielleicht hast du als Kind immer gehört, verlässt dich bloß nie auf einen Mann.

00:33:55: Und irgendwann hast du diese Überzeugung dann übernommen lange bevor du selbst überhaupt deine Beziehung hattest.

00:34:02: Deshalb frage dich, woher kenne ich diesen Satz?

00:34:06: Welche Erfahrung hat denn geprägt?

00:34:08: und ist das auch wirklich meine Wahrheit?

00:34:12: oder trage ich vielleicht eine Geschichte weiter die irgendwann einmal jemand anderem gehört hat?

00:34:19: Werkzeug Nummer zwei mach aus der Wahrheit wieder einen Gedanken.

00:34:25: Das ist für mich einer der wichtigsten Schritte eigentlich, denn erinnerst du dich?

00:34:30: Ein Glaubenssatz fühlt sich irgendwann nicht mehr an wie ich glaube das sondern so ist es einfach.

00:34:37: und genau das dürfen wir wieder auseinander nehmen.

00:34:40: wenn dein Satz lautet Ich werde zum Beispiel immer verlassen dann sage stattdessen ich habe die Überzeugung entwickelt dass ich immer verlassend werde.

00:34:51: Spürt ihr mal den Unterschied?

00:34:54: Oder statt, ich kann mit Geld nicht umgehen.

00:34:58: Sagt stattdessen Ich habe lange geglaubt dass sich mit Geld nichts umgehen kann oder auch Statt ich bin nicht gut genug.

00:35:08: sagt doch Mal ein Teil von mir glaubt das ich Nicht Gut Genug Bin und plötzlich bist du nicht mehr der Glaubenssatz.

00:35:17: Du kannst ihn betrachten hast den nötigen Abstand.

00:35:20: er ist etwas was du gelernt hast Und was wir gelernt haben, dürfen wir auch wieder neu betrachten.

00:35:28: Werkzeug Nummer drei – Wiederlege deinen eigenen Glaubenssatz und jetzt wird spannend!

00:35:35: Denn unser Gehirn liebt Beweise dafür, was es ohnehin schon glaubt.

00:35:40: Also wenn ich überzeugt bin Menschen lassen mich zum Beispiel immer im Stich Dann fallen mir wahrscheinlich sofort fünf Situationen ein in denen genau das so passiert ist.

00:35:51: Aber... Was ist mit den anderen?

00:35:54: Wer war da?

00:35:56: Wer hat sein Wort gehalten, wer ist geblieben?

00:36:00: Mach es einmal ganz bewusst.

00:36:02: Nimm deinen Glaubenssatz und werde für ein paar Minuten zum Anwalt der Gegenseite!

00:36:08: Wenn du glaubst ich ziehe Dinge nie durch dann frag dich was habe ich denn in meinem Leben sehr wohl durchgezogen?

00:36:18: oder wenn Du eben glaubst Ich kann mit Geld nicht umgehen Dann frage Dich doch mal im Gegensatz dazu Wo habe ich vielleicht bereits gute finanzielle Entscheidungen getroffen?

00:36:33: Oder auch wenn du glaubst, ähm...ich bin nicht mutig.

00:36:37: Frage dich!

00:36:38: Wann war ich mutig obwohl ich Angst hatte?

00:36:41: Wenn du glaubest bei Beziehungen hab' ich einfach kein Glück Dann frage dich Welche liebevollen verlässlichen Beziehung habe ich trotzdem erlebt Vielleicht auch außerhalb der Partnerschaft?

00:36:58: Es geht es nicht darum, sich etwas schön zu reden.

00:37:01: Es geht darum deinem alten Glaubenssatz seine Absolutheit zu nehmen.

00:37:06: aus So ist die Welt so langsam werden?

00:37:10: So habe ich bisher die Welt oft erlebt und das ist ein riesiger Unterschied.

00:37:19: Und Werkzeug Nummer vier frag dich was kostet mich dieser Satz?

00:37:26: Jetzt möchte ich dass du deinen Glauben Satz nicht nur anschaust sondern Beobachtest, was er in deinem Leben tut.

00:37:35: Nehmen wir ich bin noch nicht gut genug.

00:37:40: Was machst du wenn Du diesen Satz glaubst?

00:37:44: Vielleicht bewirbst du dich nicht vielleicht veröffentlichst zu deinem Projekt nicht vielleicht verlangst du weniger Geld vielleicht machst du noch die vierte Ausbildung obwohl du längst beginnen könntest oder du denkst auf Menschen kann man sich nicht verlassen.

00:38:04: Was passiert denn, wenn du danach lebst?

00:38:07: Vielleicht bittest du nie um Hilfe.

00:38:10: Vielleicht kontrollierst du alles selbst.

00:38:13: Vielleicht lässt du Menschen gar nicht nahe genug an dich heran und zu erleben dass jemand sehr wohl bleiben könnte.

00:38:20: Und plötzlich wird dann sichtbar der Glaubenssatz ist nicht nur ein Gedanke er beeinflusst deine Entscheidungen.

00:38:30: Deshalb fragt ich wie verhalte Ich mich wenn ich diesen Satz wirklich glaube?

00:38:37: Und dann, wie würde ich mich verhalten wenn ich ihn nicht mehr glauben müsste?

00:38:47: Vielleicht liegt genau zwischen diesen beiden Antworten der erste kleine Schritt in ein neues Leben.

00:38:55: Heute habe ich ausnahmesweise noch ein fünftes Werkzeug finde einen Satz den du auch wirklich glauben kannst.

00:39:04: und jetzt dürfen wir einen neuen Glaubensatz formulieren aber bitte keinen bei dem dein inneres sofort wieder die Augen verdreht.

00:39:11: Wenn du gerade finanziell kämpfst, musst ein neuer Satz nicht lauten.

00:39:15: Ich bin Millionärin und Geld strömt unaufhörlich zu mir.

00:39:19: Vielleicht ist dein nächster glaubwürdiger Satz ich darf lernen anders mit Geld umzugehen oder es ist möglich dass sich meine finanzielle Situation verändert?

00:39:32: Oder aus ich werde sowieso verlassen könnte werden.

00:39:36: Es gibt Menschen die verlässlich sind Und ich darf Lernen ihnen zu vertrauen.

00:39:41: Aus dem Glaubenssatz dürfte vielleicht werden, ich darf herausfinden wie erfolgreich ich mit meinem eigenen Weg werden kann.

00:39:53: Also ich bin nicht gut genug könnte werden.

00:39:57: Ich muss nicht perfekt sein um den nächsten Schritt zu gehen.

00:40:00: Ein neuer Glaubenssatz muss sich nicht sofort vollkommen wahr anfüllen aber er sollte sich möglich anfühlen Wie eine Tür die sich einen kleinen Spalt öffnet.

00:40:12: Nicht wäre eine Behauptung gegen die in dir alles zu rebellieren beginnt.

00:40:18: Und jetzt kommt der Schritt, den wir oft vergessen – vielleicht sogar der Wichtigste.

00:40:26: Handle danach!

00:40:28: Denn wenn du deinem Inneren eine neue Geschichte erzählen möchtest, braucht es irgendwann auch neue Erfahrungen.

00:40:35: Du glaubst, in meinem Meinung interessiert niemanden?

00:40:39: Dann sprich sie einmal aus!

00:40:43: Du glaubt ich kann kein Geld verlangen Dann setze einmal einen Preis, der deinen Wert tatsächlich widerspiegelt.

00:40:52: Du glaubst ich muss alles alleine schaffen?

00:40:56: Dann bitte mal jemanden um Hilfe!

00:41:02: Du glaubest wenn ich nein sage enttäusche ich Menschen.

00:41:06: dann sage doch einfach einmal liebevoll nein und beobachte was da tatsächlich passiert.

00:41:13: oder wenn du glaubst Ich bin nicht mutig.

00:41:16: Dann tu etwas Kleines für das du Mut brauchst Und dann halte inne, denn jetzt hast du etwas unglaublich Wertvolles geschaffen.

00:41:25: Eine ganz neue Erfahrung!

00:41:27: Vielleicht hat der andere deine Meinung respektiert?

00:41:31: Vielleicht hat jemand deinen Preis ohne zu diskutieren einfach

00:41:36: bezahlt?!

00:41:37: Vielleicht wurde dein Nein völlig selbstverständlich angenommen und vielleicht war jemand tatsächlich einfach für dich da.

00:41:48: und genau diese Momente würde ich sammeln.

00:41:51: Schreib sie dir auf, ganz bewusst.

00:41:54: Denn wenn dein alter Glaubenssatz jahrelang Beweise gesammelt hat, dann darf dein Neuer auch welche bekommen!

00:42:04: Vielleicht möchtest du dir dafür sogar eine Seite in einem Notizbuch anlegen?

00:42:10: Links steht ein Altersatz zum Beispiel ich muss alles alleine schaffen und daneben steht dann dein neuer Satz Ich darf Unterstützung annehmen Und darunter sammelst du die Beweise.

00:42:24: Heute habe ich um Hilfe gebeten und ich hab sie bekommen, heute musste ich nicht alles selbst kontrollieren – und es ist trotzdem gut gegangen.

00:42:35: oder heute hat jemand von sich aus Unterstützung angeboten!

00:42:41: Und hier geht's nicht darum dir eine neue Realität einzureden sondern einfach um deinen Blick zu erlauben auch einmal das wahrzunehmen was früher vielleicht durch den alten Filter gefallen wäre.

00:42:52: Und ich glaube, so geschieht Transformation wirklich.

00:42:55: Nicht in einem einzigen großen Moment sondern durch diese vielen kleinen Erfahrungen die uns... ja ...die unserem alten Satz Stück für Stück zeigen.

00:43:07: vielleicht stimmt die Geschichte, die ich solange über mich und mein Leben erzählt habe heute einfach nicht mehr!

00:43:17: Und genau deshalb bedeutet für mich Schattenarbeit nicht dass wir ständig in unserer Vergangenheit graben müssen.

00:43:25: Es bedeutet einfach den Mut zu haben, hinzuschauen.

00:43:29: Ich erkenne was mich geprägt hat!

00:43:32: Ich verstehe was es heute noch mit mir macht wo es mich sabotiert und dann entscheide ich möchte ich diese Geschichte weiterhin mitnehmen oder darf ich hier eine ganz neue beginnen?

00:43:46: Tja...und was bedeutet das jetzt fürs Manifestieren?

00:43:52: Müssen wir erst jeden negativen Glaubenssatz aufgelöst haben bevor wir uns etwas wünschen dürfen?

00:43:58: Müssen wir vollkommen frei von Zweifeln sein, immer positiv denken oder innerlich zu hundert Prozent davon überzeugt sein dass unser Wunsch eintreten wird?

00:44:08: Nein.

00:44:09: Das glaube ich nicht und ganz ehrlich wenn das die Voraussetzung wäre könnten vermutlich die wenigsten von uns jemals irgendetwas manifestieren.

00:44:18: Wir sind Menschen!

00:44:19: Wir zweifeln!

00:44:20: Wir haben Ängste!

00:44:21: Wir tragen Erfahrungen in uns und manchmal können zwei vollkommen unterschiedliche Gefühle auch gleichzeitig in uns existieren.

00:44:31: Ich kann mir etwas von Herzen wünschen und trotzdem Angst davor haben!

00:44:36: Ich kann mich nach einer Beziehung sehnen und gleichzeitig Angst vor Verletzungen haben, ich kann mir beruflichen Erfolg wünschnen und gleichzeitig fürchten dass mehr alles zu viel wird.

00:44:49: Ich kan mir finanzielle Freiheit wünschten und gleichzeitig tief in mir glauben das Sicherheit nur durch harte Arbeit entsteht.

00:44:58: Es geht also nicht darum vollkommen widerspruchsfrei zu werden.

00:45:03: Ich glaube, es geht darum unsere Widersprüche einfach bewusst zu machen.

00:45:09: Denn was ich sehen kann, das kann ich immerhin hinterfragen.

00:45:16: und was ich hinterfragen kann?

00:45:18: Das muss nicht mehr automatisch mein Leben bestimmen!

00:45:22: Und deshalb hat sich mein Blick auf das Thema Manifestation ganz klar verändert.

00:45:27: denn es bedeutet für mich nicht – ich bestelle etwas beim Universum und im besten Fall wenn ich alles richtig gemacht habe bekomme ich es.

00:45:36: eine neue Form von Kontrolle erschaffen.

00:45:39: Die richtige Affirmation, die richtige Frequenz, die richtige Visualisierung, bloß keine negativen Gedanken haben immer schön positiv bleiben und wenn der Wunsch da nicht kommt dann habe ich offenbar nicht richtig manifestiert.

00:45:54: Nicht genug vertraut!

00:45:55: Nicht hoch genug geschwungen!

00:45:58: Nicht richtig losgelassen!

00:46:01: Ja... Und weißt du was?

00:46:02: Das kann unglaublich anstrengend werden Vielleicht sogar belastend.

00:46:08: Denn plötzlich glauben wir dann, wir müssten jeden Gedanken kontrollieren damit bloß nichts Falsches passiert und das hat für mich mit Vertrauen irgendwann nur noch sehr wenig zu tun.

00:46:22: Ich sehe Manifestation deshalb heute viel eher als Ausrichtung.

00:46:28: ich werde mir klar darüber was möchte ich eigentlich Nicht was sollte ich wollen, nicht.

00:46:34: was sieht auf Instagram nach einem gelungenen Leben aus.

00:46:38: Nicht etwas erwarten andere von mir sondern... Was wünsche ich mir wirklich?

00:46:43: Und dann schaue ich nach innen.

00:46:45: Was glaube ich denn über diesen Wunsch?

00:46:48: Was glaube Ich über mich?

00:46:50: Wo gibt's vielleicht noch eine alte Überzeugung die eigentlich meinem Wunsch widerspricht?

00:46:56: Wo halte ich mich denn selbst klein?

00:46:58: oder wo habe ich vielleicht Angst?

00:47:01: und genau dann beginnt Veränderung.

00:47:04: Ich hinterfrage die alten Geschichten.

00:47:06: Ich erlaube mir neue Gedanken und vor allem ich beginne anders zu handeln, denn vielleicht ist genau das ein Teil von Manifestation über den viel zu selten gesprochen wird?

00:47:18: Wenn ich ein anderes Leben möchte darf ich irgendwann beginnen andere Entscheidungen zu treffen!

00:47:25: Ich kann mir beruflichen Erfolg wünschen aber irgendwann muss sich vielleicht diese Bewerbung auch abschicken dieses Angebot veröffentlichen, diesen Menschen anrufen oder mich zeigen oder einen Preis nennen.

00:47:40: Oder endlich etwas beginnen obwohl ich mich noch gar nicht völlig bereit fühle.

00:47:46: Ich kann mir auch eine liebevolle Beziehung wünschen aber vielleicht darf ich gleichzeitig lernen mich wirklich zu zeigen Grenzen auszusprechen Nähe zuzulassen oder Menschen nicht mehr hinterher zu laufen die mir genau das bestätigen was ich ohnehin schon über Beziehungen glaube finanzielle Freiheit wünschen.

00:48:07: Aber vielleicht darf ich mich gleichzeitig mit meinem Geld beschäftigen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen oder überhaupt erst einmal zulassen dass sich mehr verdienen möchte.

00:48:20: und dann kommt für mich noch etwas entscheidendes.

00:48:23: Etwas das in unserem Wunsch nach Manifestation manchmal verloren geht.

00:48:30: Ich darf das Ergebnis loslassen nicht im Sinne von Ich tue jetzt so, als wäre mir mein Wunsch egal damit das Universum ihn endlich liefert.

00:48:42: Das wär ja dann wieder eine Strategie!

00:48:44: Sondern echtes loslassen.

00:48:47: Das bedeutet ich darf sagen Ja dass wünsche ich mir.

00:48:51: dafür gehe auch los.

00:48:53: Ich schaue ehrlich auf das was in mir noch dagegen arbeitet.

00:48:57: Ich tu was ich tun kann und trotzdem akzeptiere ich dass sich nicht alles kontrollieren kann.

00:49:05: Vielleicht wird mein Wunsch genauso wahr wie ich ihn mir vorgestellt habe.

00:49:09: Vielleicht kommt er auch auf einem völlig anderen Weg, vielleicht verändert sich mein Wunscht sogar unterwegs und möglicherweise erkenne ich irgendwann sogar das was ich damals unbedingt gewollt hätte.

00:49:25: Das hätte ja gar nicht zu mir gepasst.

00:49:27: Ich glaube auch das gehört zu Vertrauen.

00:49:31: Nicht nur darauf zu vertrauen dass wir bekommen was wir wollen sondern darauf zu Vertrauen Dass wir mit dem umgehen können was tatsächlich kommt.

00:49:42: Und vielleicht ist das auch der Unterschied zwischen Manifestieren und Kontrollieren?

00:49:47: Die Kontrolle sagt, es muss genau so kommen!

00:49:52: Ausrichtung sagt, dorthin möchte ich gehen – und dann gehe ich los aufmerksam ehrlich mit offenen Augen.

00:50:04: Ich nehme Möglichkeiten wahr.

00:50:09: Ich treffe auch Entscheidungen.

00:50:10: Ich arbeite an den Teilen in mir die mich immer wieder zurückhalten Aber ich lasse dem Leben trotzdem diesen Raum, den Raum mich auch zu überraschen.

00:50:22: Mit etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe – etwas viel größeres vielleicht sogar!

00:50:30: Manifestation besteht für mich vor allem aus diesen vier Dingen.

00:50:34: Klarheit darüber was wünsche ich mir?

00:50:38: Was wünsche Ich mir wirklich?

00:50:39: Bewusstsein was glaube ich über diesen Wunsch und über mich selbst?

00:50:45: Handlung welche Entscheidung kann ich heute treffen die zu dem Leben passt, das ich mir so sehr wünsche.

00:50:53: Und zu guter Letzt – Vertrauen!

00:50:56: Kann ich meinen Teil tun ohne vom Leben zu verlangen?

00:51:01: Das ist meinem Drehbuch folgt.

00:51:10: Vielleicht dürfen wir deshalb auch beim nächsten wunderschönen Wischenboard bei der nächsten Affirmation oder bei unserem nächsten großen Wunsch nicht nur fragen wie kann ich das manifestieren sondern auch wer bin ich währenddich mehr dieses Leben wünsche.

00:51:28: Was glaube ich, was entscheide ich?

00:51:29: Was erlaube ich mir denn überhaupt und wie handle ich?

00:51:35: Und auch wichtig – was halte ich tief in mir noch immer für unmöglich?

00:51:43: Denn vielleicht manifestieren wir unser Leben nicht nur in den Momenten, in denen wir die Augen schließen und unsere Zukunft visualisieren.

00:51:51: Vielleicht gestalten wir es vor allem in den vielen kleinen Momenten danach wenn wir die und entscheiden, wie wir heute leben.

00:52:02: Und bevor wir diese Folge beenden möchte ich dich deshalb noch zu einer Meditation einladen nicht so eine Meditation in der du dir dein perfektes Leben vorstellen sollst.

00:52:14: Du musst heute nichts bestellen Nichts erzwingern auch nichts unbedingt erreichen.

00:52:22: Ich möchte dich viel mehr einladend einem Wunsch zu begegnen und dann ganz behutsam hinter ihnen zu schauen, hinter diesem Wunsch.

00:52:31: Zu den Stimmen die vielleicht noch zwischen dir und diesem Wund stehen Und das nicht um sie zu bekämpfen sondern einfach um zuzuhören und vielleicht zu erkennen Welche dieser Geschichten möchte ich auf meinem weiteren Weg überhaupt noch mitnehmen?

00:52:50: Wenn du bereit bist mach es dir bequem!

00:52:54: Und wenn's für dich gerade möglich ist dann schließe langsam deine Augen Atmet tief durch deine Nase ein Und langsam wieder aus.

00:53:11: Noch einmal einatmen, ausatmen und mit jedem Atemzug darfst du ein wenig mehr herankommen in diesem Moment bei dir.

00:53:36: Du musst gerade nichts erreichen Nichts verändern Nichts lösen.

00:53:47: Du darfst einfach nur da sein.

00:53:52: und während dein Atem ganz ruhig weiter fließt Stell dir vor du gehst einen Weg entlang Und dieser Weg führt durch einen Wald.

00:54:11: Du gehst langsam, Schritt für Schritt und mit jedem Schritt wird es ein wenig stiller um dich herum.

00:54:27: Nach einiger Zeit siehst du vor dir eine Tür – eine einfache Tür!

00:54:35: Sie steht mitten auf deinem Weg.

00:54:38: Du weißt nicht wohin sie führt und trotzdem spürst du hinter dieser Tür liegt etwas nachdem ich mich sehne.

00:54:58: vielleicht Weißt du sofort was es ist?

00:55:04: Vielleicht ist das ein beruflicher Wunsch, eine Beziehung mehr Freiheit.

00:55:14: Mehr Fülle.

00:55:17: Ein neues Zuhause.

00:55:21: Ein Projekt.

00:55:24: Eine Veränderung oder vielleicht ein bestimmtes Gefühl von dem Du Dir wünscht dass es mehr Raum in Deinem Leben bekommt.

00:55:37: Du musst deinen Wunsche nicht erklären.

00:55:40: Du muss sie nicht rechtfertigen.

00:55:45: Lass ihn einfach da sein!

00:55:50: und sage ganz leise zu dir, das wünsche ich mir.

00:56:10: Und dann stell dir für einen Moment vor es wäre tatsächlich möglich nicht irgendwann in einem anderen Leben, nicht für andere Menschen sondern wirklich für dich.

00:56:28: Beobachte jetzt ganz einfach was geschieht?

00:56:35: Was fühlst du?

00:56:39: Freude Weite Vorfreude oder taucht vielleicht irgendwo auch eine kleine Anspannung auf Ein Zweifel oder Widerstand.

00:57:01: Vielleicht hörst du auch einen Satz?

00:57:05: Ganz leise im Hinterkopf, das schaffst du doch nicht!

00:57:10: Das ist unrealistisch.

00:57:15: So etwas passiert Menschen wie dir nicht... Oder Du bist nicht gut genug dafür.

00:57:24: Sei zufrieden mit dem was Du hast.

00:57:27: Oder vielleicht hörst Du auch einen ganz anderen Satz.

00:57:37: Versuche nicht ihn wegzumachen.

00:57:41: Diskutiere auch nicht mit ihm Und ersetze ihn auch nicht sofort durch etwas Positives.

00:57:47: Schau einfach hin und dann frage dich, woher kenne ich diesen Satz?

00:58:08: Vielleicht taucht eine Erinnerung auf ein Mensch Eine Situation Vielleicht hörst du eine Stimme aus deiner Kindheit.

00:58:27: vielleicht weißt du überhaupt nicht wo dieses Satz herkommt.

00:58:32: Auch das ist völlig in Ordnung.

00:58:39: Nun frage Dich Ist dieser Satz wirklich wahr?

00:58:46: Nicht hatte sich in meinem Leben schon einmal bestätigt, sondern ist er immer wahr ohne Ausnahme für jeden Menschen.

00:58:57: Für mich heute und vielleicht kannst du jetzt einen kleinen Abstand zwischen dir und dieser alten Überzeugung entstehen lassen.

00:59:16: Du bist nicht dieser Satz!

00:59:20: Du hast ihn irgendwann gelernt.

00:59:23: Vielleicht hatte dich sogar einmal beschützt?

00:59:28: Möglicherweise wollte er verhindern dass du enttäuscht wirst oder verletzt, oder dass du scheiterst.

00:59:36: Dass Du Dich zu weit hinauswachst, dann sage jetzt gerne innerlich – ich sehe Dich!

00:59:51: Ich verstehe warum Du da bist aber Du musst nicht mehr entscheiden wohin ich gehe.

01:00:07: Richt Deinen Blick wieder auf die Tür vor Dir, auf Deinen Wunsch.

01:00:15: vielleicht gibt es noch einen zweiten Satz eine weitere Stimme.

01:00:23: lass auch sie auftauchen ohne Bewertung und frage dich wieder, ist das meine Wahrheit oder ist es eine Geschichte die ich sehr lange mit mir getragen habe.

01:00:50: Stelle dir jetzt vor dass all diese alten Sätze vor dir liegen nicht als etwas Dunkeles oder etwas was du bekämpfen müsstest.

01:01:03: vielleicht sind es einfach kleine Zettel auf deinem Weg Geschichten Erfahrungen Überzeugungen.

01:01:17: Du kannst jeden Einzelnen betrachten.

01:01:22: Du musst heute nichts verändern oder erzwingen.

01:01:28: Du darfst nur entscheiden, welchen dieser Sätze möchte ich nicht mehr ungeprüft glauben?

01:01:38: Vielleicht nimmst du einen davon in deine Hände und formulier es ganz behutsam.

01:01:45: an neuen Gedanken, keinen perfekten Satz – nur eine Möglichkeit!

01:01:58: Ich darf neue Erfahrungen machen, ich muss nicht perfekt sein um loszugehen.

01:02:14: Es gibt Menschen denen ich vertrauen kann.

01:02:20: Ich darf erfolgreich sein und trotzdem ich selbst bleiben!

01:02:26: Ich darf Fülle annehmen oder vielleicht entsteht dein ganz eigener Satz?

01:02:41: Welcher Gedanke fühlt sich nicht zu groß an aber einfach ein kleines Stück weiter freier und möglicher?

01:02:52: Nimm genau diesen Satz mit.

01:02:57: Und jetzt schau wieder auf die Tür.

01:03:04: Vielleicht möchtest du sie öffnen und wenn du es tust, musst du dahinter kein fertiges Traumleben sehen.

01:03:17: Vielleicht ziehst doch einfach nur einen weiteren Weg denn vielleicht bekommen wir nicht immer eine fertige Antwort.

01:03:33: Vielleicht sehen wir manchmal nur den nächsten Schritt.

01:03:41: Schau auf diesen Weg und frage dich was wäre mein nächster kleiner Schritt?

01:03:50: Wenn ich meine alten Geschichte Heute nicht mehr alles glauben müsste.

01:04:00: Vielleicht taucht etwas auf, ein Gespräch, eine Entscheidung, eine Nachricht, eine Bewerbung?

01:04:18: Ein Nein!

01:04:20: Ein Ja!

01:04:24: Etwas beginnen, etwas beenden um Hilfe bitten dich zeigen oder einfach dir selbst etwas erlauben.

01:04:45: Du musst diesen Schritt jetzt nicht gehen.

01:04:48: Nimm ihn nur wahr und dann lege Wenn du möchtest, eine Hand auf dein Herz.

01:04:56: Spüre deinen Atem und sage ganz leise zu dir – ich darf Wünsche haben!

01:05:09: Ich darf erkennen was mich bisher zurückgehalten hat.

01:05:15: Ich muss meine alten Geschichten nicht bekämpfen aber ich darf neue wählen.

01:05:24: Ich darf meinem Leben eine Neumöglichkeit geben.

01:05:42: Vielleicht wird dein Wunsch genau so Wirklichkeit, wie du ihn heute vor dir siehst.

01:05:51: Vielleicht verändert er sich?

01:05:55: Vielleicht führt dein Weg dich an einen Ort den Du heute noch gar nicht sehen kannst.

01:06:04: Du musst es nicht wissen!

01:06:07: Du darfst wünschen, du darfst Dich ausrichten... ...du darfst handeln und du darf dem Leben trotzdem Raum lassen, Dich zu überraschen.

01:06:22: dann lasst das Bild der Tür langsam verblassen.

01:06:30: Spüre wieder deinen Körper und den Boden unter dir, den Raum um dich herum.

01:06:40: Atme noch einmal tief ein und langsam wieder aus.

01:06:51: Bewege ganz sanft deine Hände, deine Füße – und wenn du soweit bist, dann öffne langsam deine Augen.

01:07:10: Vielleicht nimmst Du es dieser Meditation heute nicht die Antwort auf die Frage mit Wie bekomme ich, was ich will?

01:07:19: Sondern eine andere.

01:07:22: Welche alte Geschichte darf ich nicht länger für meine Zukunft halten?

01:07:29: Vielleicht beginnt Manifestieren nicht damit dem Universum zu sagen, was du willst.

01:07:35: Möglicherweise beginnst es da mit dir selbst ehrlich zuzuhören deinen Wünschen aber auch den alten Geschichten die dir erzählen was für dich möglich ist und was nicht.

01:07:46: Du bist nicht deine alten Glaubenssätze!

01:07:49: Du darfst sie hinterfragen Du darfst neue Erfahrungen machen und du darfst heute beginnen, anders zu wählen als gestern.

01:07:59: Du musst auch nicht wissen wie der ganze Weg aussieht, kenne deinen Wunsch und gehe deinen nächsten Schritt – und vor allem lasst dem Leben Raum dich zu überraschen!

01:08:12: Denn vielleicht ist die größte Manifestation nicht dass das Leben genau unseren Wünschen folgt sondern dass wir beginnen unserem eigenen Weg zu folgen.

01:08:23: Bis zum nächsten Mal Hinter dem Schleier.

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